Angeleyes

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Angeleyes

Angeleyes

Victoria Hugo

Es war abends, kurz vor 10. Sie schaltet ihren PC an und überprüft ihre emails. Es war nichts interessantes dabei. Ihr Chatprogramm fährt hoch. Sie sucht einen ihrer Benutzernamen. „Angeleyes“. Kaum dass sie angemeldet ist erhält sie eine Nachricht.„Blue Eyes“: „Hallo Süße! Wie war Dein Tag? Du hast mir gefehlt! Weißt Du das eigentlich?“
Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht. Da war doch noch jemand, der an sie denkt.
„Angeleyes“: „Mein Tag war furchtbar. Und wie war Deiner?“
„Blue Eyes“: „Wie immer, ich habe mich gelangweilt. Mein einziger Lichtblick war die Hoffnung, dass Du heute abend da bist, um mir die Einsamkeit zu vertrieben.“
„Angeleyes“: „Und wie soll ich das tun?“ Langsam beginnt das vertraute Spiel zwischen ihnen. Fast jedes Gespräch beginnt so, aber der Reiz ist, dass sie nie vorher weiss, wo es enden wird. Bisher haben sich beide nie viel weiter vorgewagt, als bis zu vagen Andeutungen, aber ein Gefühl sagt ihr, dass es heute anders ist.
„Blue Eyes“: „Als erstes solltest Du Dich entspannen. Was war denn heute an Deinem Tag so fruchtbar, dass es Dich immer noch beschäftigt?“
Einen Moment überlegt sie. „Es fing heute morgen schon an. Einfach alles ist heute schief gelaufen! Von der Arbeit, bis zum einkaufen hat nichts funktioniert. Und ich weiss nicht mal, woran es lag. Der Chef hat mich heute zu sich ins Büro gerufen, weil irgendwas mit meiner Arbeit nicht stimmte. Und ich weiss einfach nicht, wie mir so dumme Fehler unterlaufen konnten! Das hat mich vollkommen aus der Bahn geworfen. Danach ging alles nur noch bergab.“
„Blue Eyes“:„Arme Süße, kann ich Dich vielleicht irgendwie aufheitern?“
„Angeleyes“: „Ich weiss nicht, was schwebt Dir denn vor?“
„Blue Eyes“: „Was hälst Du davon, wenn ich Dich ein bisschen auf andere Gedanken bringe? Was hast Du an?“
„Angeleyes“: „Was?“ Sie muss die Frage mehrmals lesen, um sicher zu sein, dass er das wirklich fragt.
„Blue Eyes“: „Was hast Du an?“
„Angeleyes“: „Einen Rock, Bluse, Strümpfe, Wäsche und Schuhe. Ich komme gerade aus dem Büro. Warum fragst Du?“
„Blue Eyes“: „Wenn ich Dich auf andere Gedanken bringen soll muss ich doch wissen, wo ich anfange, oder?“
Sie ist unsicher, was sie nun sagen soll. Sollte sie wirklich darauf eingehen?
„Angeleyes“: „Und was hast Du vor, um mich von diesem Tag ab zu lenken?“ Sie lächelt…wie gut dass er das nicht sehen kann.
„Blue Eyes“: „Stell Dir vor, dass ich hinter Dir stehe, Dir die Haare aus dem Nacken streiche uns langsam beginne, Deine Schultern zu massieren…“
Für einen kurzen Moment schließt sie die Augen. Als sie sie wieder öffnet sieht sie, dass er bereits weiter geschrieben hat.
„Blue Eyes“: „Meine Hände wandern von Deinen Schultern hinab, Deine Arme entlang. An den Handgelenken beginnen sie ihren Weg zurück nach oben. Wieder an dem Schultern lasse ich sie langsam über Dein Schlüsselbein gleiten und berühre sanft Deine Brüste.“
„Angeleyes“: „Was wird das?“ als sie den Satz geschrieben hat sieht sie auf den Monitor…und löscht ihn wieder. Natürlich weiss sie, was er vor hat…und sie wollte es ebenso, wie er. Sie spürte, wie sich Erregung in ihrem Körper breit machte.
„Blue Eyes“: „Gefällt Dir das? Das hoffe ich doch! Spürst Du, wie ich langsam Deine Brüste um fasse und sie streichel?“
„Angeleyes“: „Es gefällt mir, verrat mir, was Du als nächstes vorhast!“ In diesem Moment war es ihr egal, was er von ihr dachte, dass sie so schamlos darum bat, dass er weiter machte. Sie würde ihn nie treffen, er würde nie mehr sein, als ein Name, was sprach dagegen, sich von einem Namen die Einsamkeit vertreiben zu lassen?
„Blue Eyes“: „Hast Du es so eilig? Als erstes würde ich Dir die Bluse ausziehen, um Deine Brüste zu sehen, wie sie sich in Deinem BH wölben, weil sie hinaus wollen. Dann würde ich Dich bitten, auf zu stehen, damit ich Deinen Rock ausziehen kann. Ich möchte sehen, wie Du aussiehst, was Du anhast. Während ich das tue würde ich Dich ganz vorsichtig berühren, nicht viel mehr als en zartes streicheln. Was würde ich wohl dabei bemerken?“
„Angeleyes“: „Nicht viel, nur, wie feucht ich bin. Wie sehr Du mich erregst, dass ich mich danach sehne, von Dir berührt zu werden…“
„Blue Eyes“: „Nicht so eilig! Immer mit der Ruhe, wir wollen doch nichts übereilen, oder? Vorher würde ich Dich küssen, langsam bis zu den Spitzen Deines BH’s und wieder hinauf. Ich würde Deinen BH öffnen, und ganz sanft an Deinen Brustwarzen saugen. Bis Du anfängst zu stöhnen, weil Du es nicht mehr aushältst. Du würdest Dich an mich drängen, so erregt bist Du. Ganz vorsichtig würde meine Hände hinab gleiten und Dich berühren. Spüren, wie heiss und feucht Du bist. Langsam würde meine Zunge den Händen folgen, bis sie zwischen Deinen Schenkeln angekommen ist. Ich würde Dich mit meiner Zunge und meinen Lippen beginnen zu reizen, bis Du Dich windest. Kurz, bevor Du kommst würde ich aufhören. Ich sehe Dein atemloses Gesicht vor mir, Du bist erhitzt und so erregt, dass Du nicht weißt, was Du tun sollst. Also werde ich Dir die Entscheidung abnehmen. Ich habe Dich hoch und setze Dich auf dem Schreibtisch ab. Und dann dringe ich in Dich ein. Ganz langsam, schließlich haben wir Zeit, nicht wahr. Immer tiefer…Du bist so feucht, dass ich fast von selbst in Dich hinein gleite. Du beginnst, Dein Becken zu bewegen, was mich kaum noch klar denken lässt. Du weißt, was für eine Wirkung das hat, nach wenigen Minuten beginnt Dein Becken, sich heftiger zu bewegen, meines passt sich automatisch Deinem Rhythmus an. Ich spüre Deinen Atem an meinem Hals, wie Deine Nägel sich in meinen Rücken krallen, höre Deinen leisen Schrei, als Du kommst. Nur wenige Sekunden später komme auch ich. Du drängst Dich an mich und schließt die Augen.“
Sie spürt jede Faser ihres Körpers, ist erregt. Gleichzeitig weiss sie nicht, ob sie böse auf Blue Eyes ist oder nicht. Er hat sie erregt, aber mit ihrer Erregung nun alleine gelassen ohne eine Aussicht auf Erfüllung…
„Blue Eyes“: „Gute Nacht, meine Süße. Ich hoffe, dass ich Dich von Deinen Problemen abgelenkt habe…schlaf gut und träum was schönes….ich werde von Dir Träumen…

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