Annes süße Rache

Rückkehr nach Ruteberg

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Annes süße Rache

Annes süße Rache

Andreas

Ich werde Mama und Wilhelm sagen, dass du mir bei der Inventur hilfst. Das werden sie mir gerne glauben, da das keiner gern macht. Wirst du also kommen wollen?“ Manu hauchte ein „Ja!“, wie Anne es erwartet hatte.
Sie schickte Manu zu den anderen beiden Mädchen in die Ecke, um den Schein zu wahren. Nach knappen zehn Minuten durften sich die drei Sünderinnen wieder anziehen. Anne schenkte den Mädchen nagelneue Kondome, die diese gerne entgegen nahmen. „Lasst euch diesmal nicht erwischen!“ gab sie ihnen mit auf den Nachhauseweg. Bine, Petra und Manu versprachen es ihr!
Tags darauf stand ein zerknirscht wirkender Lehrer vor seiner Direktorin. Hedwig hörte aufmerksam zu, als ihr Stefan die Geschichte mit Greta erzählte. „Sie haben einen Fehler gemacht, Stefan, das steht außer Frage! Ich schätze aber ihre Ehrlichkeit, auch was ihre eigene Motivation betrifft. Sie sind selbstkritisch und das rechne ich ihnen hoch an! Ich sehe von einer Abmahnung ab, da wir uns ja auch mitten im Umbruch befinden. Sie sehen ja selbst, dass wir mit dieser neuen Generation anders umgehen müssen. Wobei ich mit Greta noch ein ernstes Wörtchen reden will, ganz von Frau zu Frau. Sie wird lernen müssen, dass ein Povoll nicht nur ein erotisches Vergnügen sein kann. Ich denke, dass ich bei Greta eine Ausnahme mache und ihr einen heimlichen Wunsch erfülle, den sie sich so sicher nicht erträumt hat. Vielleicht helfen ja bei ihr die altbackenen Methoden besser, als es die neuartigen tun?“ Stefan ahnte, was die Direktorin da vorhatte. Er dankte für Hedwigs Verständnis und teilte ihr mit, dass er Greta von nun an nur noch als ihr gewissenhafter Lehrer gegenüber treten wollte. Wenn Stefan einen blanken Popo betrachten wollte, würde er sich in Zukunft an Renate halten. Das stand für den Lehrer fest. Hedwig gab ihm die Hand, die er etwas fest drückte. Sie spürte, wie erleichtert er war. Als er gegangen war, dachte sie noch einmal darüber nach. Greta wollte von einem Mann den Po vollbekommen, was sie ihr nicht unbedingt verdenken konnte. Was aber, wenn sie nicht an einen ehrenhaften Mann wie Stefan Bühler geraten wäre? Hedwig wollte diese Vorstellung nicht zu Ende denken, die großen Unmut in ihr verursachte. Sie bat Frau Klement, Greta zu holen. Die Sekretärin fand das Mädchen auf dem Schulhof, wo sie sich mit Susanne und Martina unterhielt. Die Mädchen schauten sich vielsagend an, als Frau Klement den Wunsch der Direktorin überbrachte. Greta folgte ihr ins Büro von Fräulein Reiser, die sie mit ernstem Blick erwartete. Greta ahnte nichts Gutes!

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