Annette von der Post

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Annette von der Post

Annette von der Post

Anita Isiris

Marvin war zur Gewissheit gelangt. Irgendwo im oberen Stock...

Er eilte behände die Treppe hoch, beachtete Hinzenkamms Ahnengalerie nicht. Dann drückte er die Klinke zur Schlafzimmertür. Annette, liebende Ehefrau, treusorgende Mutter zweier Kinder und gewissenhafte Postbeamtin, kniete nackt auf dem dunklen Satinüberzug des grossen, schweren Betts. Unter ihr lag Remo Eyermann, der sie genüsslich vögelte und gleichzeitig an Sophies Brüsten lutschte, die an seiner Seite kniete. Nach einer sorgfältigen Vaseline-Vorbehandlung war es dem Gastgeber und Analfetischisten Reiner Hinzenkamm gelungen, Annettes winziges Pförtchen so weit zu dehnen, dass er seinen schweren Penis einführen konnte. „Dieses geile enge Arschloch!“ fluchte er und lief dabei hochrot an. Hufnagel kniete vor Annette und bot ihr seinen bescheidenen Pimmel an; Annette wirkte als würde sie lustvoll darauf herumkauen. Sie wackelte mit dem Hintern und liess den Rhythmus von den beiden Männern bestimmen, die in ihr waren. Und Barbara Motina? Sie kniete Sophie Wenger gegenüber und streichelte Annettes Haar. Gleichzeitig beriet sie die junge Postbeamtin, weil sie Hufnagels Vorlieben kannte. „Du musst ihn mit der Zunge kitzeln, ganz vorn an der Eichel, ja, da hat er es gern, der geile Saftsack! Besorg’s ihm, Annette, ja, Du machst das guuuut!“
Anita Lember hatte sich in der Zwischenzeit den Delphindildo in die Möse eingeführt und hoffte, dass die vielbeschäftigte Annette ihr bei ihrem geilen Spielchen zusah.

Marvin war sprachlos. Im Vergleich zu dem, was er da zu sehen bekam, waren seine Masturbationsphantasien geradezu harmlos. Er konnte kaum noch aufrecht stehen. Kurz bevor ihn die Lust am Zusehen vollends übermannte, zückte er seinen ständigen Begleiter, eine Digitalkamera. Cool hielt ein paar der aufregenden Szenen fest, und er wusste: unter www.voyeurweb.com, seiner Lieblingssite, wartete das Webpublikum auf Bilder dieser sensationellen Gruppenorgie – deren Mittelpunkt seine geliebte Frau war.

P.S. Zwei Wochen später wurde Personalchef Edo Briner beim Betrachten genau dieser Bilder in seinem Büro von einem Vorgesetzten ertappt, der mit der ganzen Sache nichts zu tun hatte respektive haben wollte.

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