Das schwere Bett stammte allerdings aus der Tudor-Zeit. Was es wohl schon so alles erlebt hatte bzw. die Menschen in ihm? Unter dem Fenster stand ein Instrumentiertisch mit verschiedenen Utensilien. Hufnagel kniete sich vor Annette hin und machte sich an den Knöpfen ihres Jäckchens zu schaffen. Diese niedlichen Brüste! Er stellte sie sich am Postschalter vor, im weissen BH, und der Kopf begann zu sausen. Als wüsste Annette, was er vorhatte, legte sie sich nach hinten. Erst küsste Hufnagel ihre Füsse. Wie gepflegt sie waren. Hufnagel sog den Mischduft von ihrem frischen Schweiss, Body Lotion und Abendkühle ein und erschauderte in Vorfreude. Mit seinen breiten Lippen arbeitete er sich hoch, zu ihren empfindlichen Knien. „Aaaah, da bin ich kitzlig!“ lachte Annette. Dieses süsse, geile Lachen! Claudius Hufnagel kam in Fahrt. Annette öffnete ihre Schenkel und lud ihn ein. Diese schmalen Venuslippen... Hufnagel ertastete sie vorsichtig. Annette hatte noch viel vor sich. Sehr viel. Claudius Hufnagels Aufgabe war es, sie für Klaas Meisenberg, Reiner Hinzenkamm und Remo Eyermann anzuwärmen – vielleicht auch für einige der Frauen, wenn sie Lust verspürten. Ihre kleinen Schamlippen glitzerten. Mit der Zungenspitze begann Hufnagel, sie zu lecken. Annette schloss die Augen. Der Geschmack war leicht salzig; wie Claudius Hufnagel das mochte! Er reizte Annette minutenlang, hielt aber zwischendurch inne, um sie nach mehr betteln zu lassen. Er wollte sie hochjagen, so lange, bis der ultimative Hormonmix erreicht war und Annettes Grenzen zwischen Postbeamtin, Ehefrau und Raubtier verschwimmen würden. Aus seiner Perspektive sahen ihre kleinen Brüste noch neckischer aus als auf der Veranda beim Tanzen.
Endlich hatte Marvin den Autoschlüssel gefunden, schaute noch kurz ins Kinderzimmer, ob alles in Ordnung war und nahm den Aufzug zur Tiefgarage.
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