Annette von der Post

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Annette von der Post

Annette von der Post

Anita Isiris

Intuitiv wusste Hufnagel, dass er an diesem Abend noch voll und ganz auf seine Rechnung kommen würde. Eigentlich hatte die Party ja noch gar nicht begonnen. Nachdenklich betrachtete er Annette. Wie gut sie tanzte! Immer wieder warf sie aufreizend den Kopf zurück und schämte sich offenbar auch nicht der Tatsache, dass die Zuschauer ihr für Bruchteile von Sekunden zwischen die Beine schauen konnten. Wie gepflegt sie wirkte! Diese Hüftknochen! Die kleinen, harten Brüste! Dieser wohlgeformte Po! Die langen Beine! So und ähnlich pulsierte es nicht nur in Claudius Hufnagels Kopf, sondern auch in dem von dem von Meisenberg, Hinzenkamm et al. Wie glücklich ihr Mann sich doch schätzen konnte – doch in dieser Nacht würde sie andern gehören. Nur in dieser einen Nacht. Diskret machte Hufnagel zum DJ hin ein Handzeichen. Dieser dämpfte die Musik. „Erfrischung für Dich, Annette?“ fragte er mit heiserer Stimme und bot ihr eine Bowle im farbigen Glas an. Annette leckte an der Zuckerverzierung dem Glasrand entlang und lächelte Hufnagel zu. Eine der Frauen brachte ihr ein Jäckchen. „Du verkühlst Dich noch, Kleines“, sagte sie fürsorglich. Meisenbergs Sekretärin Barbara Motina.

Wo Annette wohl steckte? Es war nach 01.00 Uhr in der Früh. Marvin konnte nicht schlafen und drehte sich von einer Seite zur andern. Dann fasste er einen Entschluss.

Mit dem blauweissen Jäckchen bekleidet und mit nacktem Unterleib führte Annette wieder Smalltalk in der grosszügigen Eingangshalle. Wie sie diesen Abend genoss! Auch andere Gäste hatten sich mittlerweile ihrer Kleider – zumindest teilweise – entledigt. Edo Briner in seiner dunkelblauen Unterhose war nicht gerade die Hauptattraktion an dieser Party. Er wirkte aber irgendwie liebenswert – ganz anders, als man ihn von der Firma her kannte. Dort war er der eiskalte Hardliner. Jetzt aber war Sommer, es gab Gratisgetränke, die Terrasse von Hinzenkamms Villa und jede Menge schöner Frauen. Unter ihnen war ja auch Annette, dieses kleine Luder vom Schalter der bedeutungslosen Postfiliale, die er nächstes Jahr eh würde schliessen müssen. In warmem, anzüglichem Ton unterhielt Hufnagel sich mit ihr. Hinzenkamm stand so dicht hinter Annette, dass er ihr ohne weiteres einen Klaps auf den festen kleinen Hintern hätte geben können. Da machte Hufnagel zu Meisenberg hin ein Zeichen mit seiner linken siegelringbewehrten Hand und verschwand mit der halbnackten Annette Richtung Treppe. Wieso viele vermögende Menschen über so wenig Geschmack verfügen, weiss ich auch nicht (Anmerkung der Erzählerin Anita Isiris). Jedenfalls war es so, dass die Ölgemälde von Hinzenkamms Ahnen im Treppenkorridor schrecklich aussahen – eigentlich wie er selbst. Dazu die klobigen goldenen Bilderrahmen, der dunkelviolette Läufer, das protzige Messing des Treppengeländers... hier gab es genauso genommen weder Stil noch Klasse. Dann betraten Annette Hügli und Claudius Hufnagel Hinzenkamms Schlafraum. Annette verspürte eine nicht unangenehme Schwere im Unterleib. Hufnagel stand schweigend neben ihr. Er wusste, dass er diese Frau mit seinem kleinen Glied, das er unter schweren Bauchfalten erst suchen musste, kaum würde befriedigen können. Claudius Hufnagel war aber ein Zungenkünstler. In der Beziehung war sein Selbstvertrauen mehr als gesund. Er hörte die Postbeamtin schon keuchen. Bereits als er sie zur Party einlud, hatte Annette gewusst, dass er mit ihr würde schlafen wollen.

Marvin stand auf und stellte fest, dass sein Glied steif war – und zwar so sehr, dass er es kaum in die Jeans zwängen konnte. Auch hatte er Herzklopfen. Was sie wohl mit seiner Frau machten um diese Zeit? Er suchte den Autoschlüssel.

Lächelnd setzte Annette sich auf das riesige Bett. Dieser Raum wiederum war sehr einladend. Überall standen Vasen mit frischen Schnittblumen; die wenigen Möbel waren leicht und geschmackvoll. Das schwere Bett stammte allerdings aus der Tudor-Zeit. Was es wohl schon so alles erlebt hatte bzw. die Menschen in ihm? Unter dem Fenster stand ein Instrumentiertisch mit verschiedenen Utensilien. Hufnagel kniete sich vor Annette hin und machte sich an den Knöpfen ihres Jäckchens zu schaffen. Diese niedlichen Brüste! Er stellte sie sich am Postschalter vor, im weissen BH, und der Kopf begann zu sausen. Als wüsste Annette, was er vorhatte, legte sie sich nach hinten. Erst küsste Hufnagel ihre Füsse. Wie gepflegt sie waren. Hufnagel sog den Mischduft von ihrem frischen Schweiss, Body Lotion und Abendkühle ein und erschauderte in Vorfreude. Mit seinen breiten Lippen arbeitete er sich hoch, zu ihren empfindlichen Knien. „Aaaah, da bin ich kitzlig!“ lachte Annette. Dieses süsse, geile Lachen! Claudius Hufnagel kam in Fahrt. Annette öffnete ihre Schenkel und lud ihn ein. Diese schmalen Venuslippen... Hufnagel ertastete sie vorsichtig. Annette hatte noch viel vor sich. Sehr viel. Claudius Hufnagels Aufgabe war es, sie für Klaas Meisenberg, Reiner Hinzenkamm und Remo Eyermann anzuwärmen – vielleicht auch für einige der Frauen, wenn sie Lust verspürten. Ihre kleinen Schamlippen glitzerten. Mit der Zungenspitze begann Hufnagel, sie zu lecken. Annette schloss die Augen. Der Geschmack war leicht salzig; wie Claudius Hufnagel das mochte! Er reizte Annette minutenlang, hielt aber zwischendurch inne, um sie nach mehr betteln zu lassen. Er wollte sie hochjagen, so lange, bis der ultimative Hormonmix erreicht war und Annettes Grenzen zwischen Postbeamtin, Ehefrau und Raubtier verschwimmen würden. Aus seiner Perspektive sahen ihre kleinen Brüste noch neckischer aus als auf der Veranda beim Tanzen.

Endlich hatte Marvin den Autoschlüssel gefunden, schaute noch kurz ins Kinderzimmer, ob alles in Ordnung war und nahm den Aufzug zur Tiefgarage.

Wie es vereinbart war, bediente Hufnagel die Gegensprechanlage, die oben am Bett installiert war. „Wir sind so weit!“.

„Sie sind so weit!“ echote im Foyer Meisenberg und gab das Signal an Hinzenkamm weiter. „Sie sind so weit!“ Es kam Bewegung in die Partygäste. Anita Lember, Klaas Meisenberg, Remo Eyermann, Sophie Wenger, Reiner Hinzenkamm und Barbara Motina stellten ihre Gläser hin und machten sich auf den Weg zu Hinzenkamms Schlafzimmer. Edo Briner flirtete in seiner blauen Unterhose lieber mit seinem zwölften Glas Kir Royal und war nicht mit von der Partie. Annette drehte in diesem Moment den Kopf zur Seite und stöhnte leise. Wo Marvin wohl war? Ob die Kinder schliefen? Dann gab sie sich wieder ganz Hufnagel hin, der unbeirrt an ihrem Geschlecht leckte. Vorsichtig öffnete Reiner Hinzenkamm die Tür. Die sechs Besucher betraten den Raum. Sie waren schon fast nackt; aus Scham wegen ihrer Hängebrüste hatte lediglich Sophie Wenger ihren BH anbehalten. Auf Remos Aufforderung griff sie nach hinten und öffnete die Ösen. „Wow, sind die geil!“ Remo Eyermann konnte vor Begeisterung kaum an sich halten. Auf dem grossen ehemaligen Instrumentiertisch, den Hinzenkamms Grossvater einem befreundeten Chirurgen abgekauft hatte, lagen Parfums, Vaseline, 12 verschiedene Dildos, Lippenstift, Pinselchen in einem Kristallglas und eine Flasche Mineralwasser.. Wie durch eine Wolke sah Annette die sechs Gäste auf sich zukommen. Hufnagel hatte seine Sache gut gemacht. Er würde sich jetzt aufs Zuschauen verlegen. Anita setzte sich neben Annette und streichelte ihr Gesicht. „Es wird sehr schön werden, weißt Du!“ Annette lächelte. Marvin und die Kinder traten wieder völlig in den Hintergrund. Dann wurde Annette nach Strich und Faden verwöhnt. Barbara liess sich von Claudius eines der feinen Pinselchen geben und kitzelte damit Annettes geöffnete Scham. Das wundersame Hellrosa ihrer feuchten Vulva faszinierte nicht nur Barbara. Sophie schminkte ihr die Lippen und liess ihre schweren Titten direkt vor Annettes Augen baumeln. Anita bespritzte ihren Bauch mit einem der Parfumflaçons. Ob der unerwarteten Kühle zuckte Annette zusammen. Dann liess Anita Lember sich von Claudius Hufnagel einen blauen Dildo in Form eines Delphins geben. Sie stellte ihn auf die mittlere Stufe und legte ihn zwischen Annettes Brüste. „Wie schön Du bist“, sagte sie zu ihrer Arbeitskollegin. Sie war die Leiterin der benachbarten Postfiliale.

Marvin steckte den Zündschlüssel in seinen VW Golf und machte sich auf den Weg zu seiner Frau beziehungsweise zu Hinzenkamms Villa. Schon oft war er Sonntags mit seiner Familie daran vorbeispaziert. „Wenn wir bloss so wohnen könnten“, hatte Annette oft gesagt und ihn damit immer wieder verletzt. Es war eine sehr dunkle Nacht. Die Häuser wurden spärlicher; die Brücke war nur knapp beleuchtet. Marvin öffnete das Fenster. Es duftete nach Flieder. Kurz vor der breiten Einfahrt liess er seinen Wagen stehen. Er kam sich vor wie ein Einbrecher. Beim Aussteigen wäre seine Autotür beinahe von einem Ferrari Testarossa gerammt worden, der langsam an ihm vorbeifuhr. Der Park lag im Dunkeln; irgendwo plätscherte ein Springbrunnen. Marvins Schritte knirschten auf dem Kiesweg. Ob die beiden Töchter noch schliefen? Und: Was genau hatte er eigentlich hier zu suchen? Dann weckte ein Geräusch aus einem der riesigen Fenster im oberen Stock seine ganze Aufmerksamkeit. Das Fenster stand offen. Stöhnte da nicht Annette? Er hatte es doch genau gewusst, verdammt, und sah seine Gedanken bestätigt. Eifersucht, brennende Wut und pulsierende Geilheit schossen durch seinen Körper. Marvin war hellwach. Entschlossen trat er durch die geöffnete Terrassentür und blickte sich um. Überall lagen Essensreste, halbgefüllte Flaschen, Silberplatten und Gedecke. Über einem der Stühle lag Annettes Abendkleid. Marvin war zur Gewissheit gelangt. Irgendwo im oberen Stock...

Er eilte behände die Treppe hoch, beachtete Hinzenkamms Ahnengalerie nicht. Dann drückte er die Klinke zur Schlafzimmertür. Annette, liebende Ehefrau, treusorgende Mutter zweier Kinder und gewissenhafte Postbeamtin, kniete nackt auf dem dunklen Satinüberzug des grossen, schweren Betts. Unter ihr lag Remo Eyermann, der sie genüsslich vögelte und gleichzeitig an Sophies Brüsten lutschte, die an seiner Seite kniete. Nach einer sorgfältigen Vaseline-Vorbehandlung war es dem Gastgeber und Analfetischisten Reiner Hinzenkamm gelungen, Annettes winziges Pförtchen so weit zu dehnen, dass er seinen schweren Penis einführen konnte. „Dieses geile enge Arschloch!“ fluchte er und lief dabei hochrot an. Hufnagel kniete vor Annette und bot ihr seinen bescheidenen Pimmel an; Annette wirkte als würde sie lustvoll darauf herumkauen. Sie wackelte mit dem Hintern und liess den Rhythmus von den beiden Männern bestimmen, die in ihr waren. Und Barbara Motina? Sie kniete Sophie Wenger gegenüber und streichelte Annettes Haar. Gleichzeitig beriet sie die junge Postbeamtin, weil sie Hufnagels Vorlieben kannte. „Du musst ihn mit der Zunge kitzeln, ganz vorn an der Eichel, ja, da hat er es gern, der geile Saftsack! Besorg’s ihm, Annette, ja, Du machst das guuuut!“
Anita Lember hatte sich in der Zwischenzeit den Delphindildo in die Möse eingeführt und hoffte, dass die vielbeschäftigte Annette ihr bei ihrem geilen Spielchen zusah.

Marvin war sprachlos. Im Vergleich zu dem, was er da zu sehen bekam, waren seine Masturbationsphantasien geradezu harmlos. Er konnte kaum noch aufrecht stehen. Kurz bevor ihn die Lust am Zusehen vollends übermannte, zückte er seinen ständigen Begleiter, eine Digitalkamera. Cool hielt ein paar der aufregenden Szenen fest, und er wusste: unter www.voyeurweb.com, seiner Lieblingssite, wartete das Webpublikum auf Bilder dieser sensationellen Gruppenorgie – deren Mittelpunkt seine geliebte Frau war.

P.S. Zwei Wochen später wurde Personalchef Edo Briner beim Betrachten genau dieser Bilder in seinem Büro von einem Vorgesetzten ertappt, der mit der ganzen Sache nichts zu tun hatte respektive haben wollte.

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