Apfelbäckchen

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Apfelbäckchen

Andreas

Die Frau war sichtlich erleichtert. Ihre Züge entspannten sich augenblicklich. Sie lächelte mir zu.
„Danke für Deine Hilfe! Ohne Dich wäre ich jetzt ziemlich aufgeschmissen.“ Dass sie mich gleich duzte, erstaunte mich – Ich war immerhin doppelt so alt. Andererseits schmeichelte es meinem Ego. Ich grinste sie an. Sie war eine richtige Schönheit, die ihre Reize gekonnt in Szene setzte. Unsere Blicke trafen sich, als ich ihr antwortete: „Kein Problem! Du scheinst immer für eine Aufregung gut zu sein. Ich denke da gerade an Deinen Auftritt mit dem Fahrrad.“ Sie leckte sich über die vollen Lippen, sah mich vielsagend an. Die langen Beine zitterten etwas, als hätte ich ihr Geheimnis entdeckt.
„Du bist nett! Ich bin Lea. Verrätst Du mir auch Deinen Namen?“ Sie stand jetzt ganz dicht vor mir, so nah, dass ich ihren süßen Duft mit all meinen Sinnen aufnehmen konnte. Ich musste mich beherrschen, sie nicht ständig anzustarren. Ich konzentrierte mich auf ihre Augen, während ich sprach: „Bernd, ich heiße Bernd. Freut mich Dich kennenzulernen!“ Der laszive Schmelz ihrer angenehmen Stimme, er war voll verheißungsvoller Erotik.
„OK Bernd, ich finde, dass ich Dir etwas schuldig bin! Willst Du mit zu mir kommen?!“ Damit hatte ich nicht gerechnet, aber ich zögerte keine Sekunde, ihr Angebot anzunehmen. Sie hakte sich bei mir ein. Gemeinsam schlenderten wir zur Kasse, wo sie das Parfüm, ohne mit der Wimper zu zucken, bezahlte. Der Geschäftsführer sah uns kopfschüttelnd hinterher, als wir ungleiches Paar seinen Laden verließen.

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