Wie durch Zufall berührte ihre linke Brust Rainer K. s Grosszeh. Dieser atmete tief durch, um sich zu beherrschen. Nur allzu gerne hätte er mit seinen Füssen an Claudia K. s Brüsten gespielt. Aber damit hätte er gegen die ungeschriebenen Regeln verstossen, die in jeder Gesundheitspraxis dieser Welt gelten.
«Ich habe von Ihnen geträumt», sagte er heiser. Claudia K. lachte laut. «Das ist bei fast allen meinen Patienten so.» Sie errötete. «Sie erröten ja…», stellte Rainer K. lakonisch fest. «Gefalle ich Ihnen»?
Baute Claudia K. ihrem Kunden eine Brücke?
«Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr…», sagte er leise. «Lassen Sie mich erst meine Arbeit machen, ja?», lächelte sie. «Dann sehen wir weiter». Das Eis war gebrochen. Die offenherzige junge Frau hatte auch Phantasien, die in die gleiche Richtung gingen wie die von Rainer K.
Akribisch feilte sie an Rainer K. s Füssen, fuhr ihm liebevoll über die Knöchel und erzählte ihm Passagen aus «Eismädchen», dem Roman, den er als nächstes lesen würde. Rainer K. s Erektion war nicht mehr zu übersehen; er trug eine dünne, sommerliche Flanellhose.
Nach einer ausgiebigen, leidenschaftlichen Fussmassage stand Claudia K. mit einem geheimnisvollen Lächeln auf, schloss das Fenster und kniete sich vor Rainer K. hin. Zärtlich lutschte sie seinen linken Grosszeh. «Gut so»?, fragte sie mit der Unschuld eines Rehs. Rainer K. legte alle seine Hemmungen ab und fuhr sich über den Schritt. «Hat er noch Platz da drin?», fragte Claudia K. maliziös. Rainer K. lehnte sich zurück, öffnete seine Gürtelschnalle und überliess sich ganz der Podologin. Diese leckte seine Fusssohlen, seinen Knöchel und fuhr ihm mit glänzender Zunge über den Unterschenkel, während sie seine Hose bis zum Knie hochschob. «Heeey…», röhrte Rainer K.
In Claudia K. erwachte ungeahnte Leidenschaft.
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