Artischocken

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Artischocken

Artischocken

Bernhard Kempen


Ich steckte die Artischocke in den Mund.
Sie rollte den rechten Netzstrumpf über das Bein und zog ihn aus.
Ich kaute langsam auf dem festen, salzigen Fleisch der Artischocke.
Sie schob die Hände unter den Slip und streifte ihn über die Hüften. Als sie sich zu mir umdrehte, stand sie völlig nackt da.
Ich schluckte den Bissen hinunter.
"Möchtest du auch von den Artischocken probieren?" fragte ich.
Die junge Frau kam mit aufreizend langsamen Schritten an den Tisch und beugte sich vor.
Ich hob die Gabel und schob sie ihr in den Mund.
Sie schloß die Lippen um die Artischocke und begann zu kauen.
"Fmeckt köftlich!" meinte sie.
"Nimmst du den Mund immer so voll?"
"Das gehört zu meinem Job."
"Dann mach dich an die Arbeit."
Sie grinste und ging zwischen meinen Beinen in die Hocke. Sie strich mit den Händen über meine Oberschenkel und öffnete den Reißverschluß.
Ich aß weiter, während sie meinen Schwanz hervorholte und ihn mit Lippen und Zunge verwöhnte. Nachdem ich dieses doppelte sinnliche Erlebnis eine Weile ausgekostet hatte, legte ich das Besteck beiseite und drängte sie behutsam zurück.
Ich erhob mich vom Stuhl und räumte den Plastikteller mit den restlichen Artischocken vom Tisch. "Hättest du etwas dagegen, es dir hier bequem zu machen?"
"Bequem ist gut", meinte sie skeptisch. Doch dann zuckte sie eine Schulter. "Was soll’s, für die Kohle nehme ich ein paar blaue Flecken in Kauf."
Sie setzte sich auf die Tischkante. "Wie heißt dieses Spielchen? Tischlein deck dich?"
"Goldesel streck dich!" ergänzte ich lachend und drängte sie zurück, bis sie auf dem Rücken lag und ich den Teller auf ihrem Bauch abstellen konnte.
"Und jetzt der Knüppel aus dem Sack?" sagte sie und hätte vor Lachen beinahe den Inhalt des Plastiktellers verschüttet.
Als sie sich beruhigt hatte, nahm sie mit spitzen Fingern eine Artischocke, steckte sie in den Mund und sah mir kauend zu, wie ich mich auszog.

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