Als sich Yvonne mit ihrem doppelten Espresso wieder zu uns gesellt, erkläre ich ihr, dass wir noch eine halbe Stunde brauchen werden. Sie zuckt nur mit den Schultern. „Zum Glück habe ich Zeit. Darf ich zusehen?“
Jetzt macht Verena wirklich ein erschrockenes Gesicht und sieht mich hilfesuchend an. Ich überlege einen Moment: „Warum eigentlich nicht. Dann sieht sie auch mal, was für einen tollen Körper man haben kann, auch wenn man keine 18 Jahre alt ist.“
Verenas Gesichtszüge entspannen sich langsam und Yvonne lächelt sie ermutigend an.
„Ok, fangen wir an. Ich habe mir Folgendes gedacht: Wir machen eine Serie à la Bruno Bruni. Viele seiner Skulpturen waren ohne Köpfe, stattdessen war diese Körperstelle mit Tüchern verdeckt, als wenn man seinen Kopf unter einer Bettdecke versteckt und der restliche Körper aber unbedeckt bleibt.“
Fragende Blicke, interessierte Blicke! Ich deute auf ein breites Bett, das sehr ungemacht aussieht, richtig zerwühlt.
Verena legt das Tuch, mit dem sie sich bis jetzt verhüllt hat, langsam auf einen Stuhl und kniet sich drauf. Sie dreht den Kopf zu mir und wartet. „Leg dich auf den Bauch und steck deinen Kopf unter die dünne Decke.“
Ich warte, bis sie sich in eine angenehme Lage gebracht hat, und fange an, ihren Unterleib in die Position zu bringen, die ich mir vor meinem geistigen Auge vorstelle. Ich ziehe das Tuch bis in die Mitte ihres Rückens, so dass ihr Po prominent im Bild ist. Ich drehe sie auf die Seite. Ihre Beine liegen jetzt parallel, leicht angewinkelt aufeinander. Dicht beisammen lassen sie die Form ihrer schönen Pflaume deutlich hervortreten. Das wird das erste Bild.
Das nächste zeigt sie auf dem Bauch liegend mit gespreizten Beinen, dann folgen einige mit erhobenem Hintern, sich anbietend. Durch die Verhüllung ihres Gesichtes wird sie immer mutiger und offener für meine Wünsche.
Atelier der Künste
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