Er hob den Saum meines Kleides an, zuerst nur ein Stück, als wolle er prüfen, ob ich zurückweiche. Ich tat es nicht. Der Stoff raschelte, glitt über meine Strümpfe, über die nackte Haut meiner Oberschenkel. Die Luft war kalt, seine Hände waren es nicht. Sie strichen die Innenseite meiner Oberschenkel hinauf, so ruhig, so selbstverständlich.
Als sein Finger in meinen Slip glitt, war ich schon längst weich und offen. Ich drängte mich ihm entgegen. Doch er gab weiterhin den Rhythmus vor, berührte mich, ohne Hast. Ein Kreis, ein leichtes Drücken, ein langsames Streichen. Mein Atem begann zu stolpern, während seiner gleichmäßig blieb. Ich hörte mich leise aufstöhnen.
„So?“, fragte er kaum hörbar, ohne den Blick von meinem Gesicht zu lösen.
Ich nickte, zu schnell, atemlos.
Er lächelte nicht. Aber etwas in seinen Augen wurde weicher, konzentrierter. Sein Finger drang sachte in mich ein, erkundete mich, während sein Daumen außen den Punkt fand und diesen nur ganz, ganz sanft stimulierte. In diesem Moment schrumpfte meine Welt auf die kalte Wand im Rücken, seine Hand zwischen meinen Beinen und seine warme Präsenz. Alles andere schien nicht mehr zu existieren.
Ich hob automatisch ein Bein, legte es um seine Hüfte. Meine Finger krallten sich in den Stoff seines Hemdes, zogen ihn näher zu mir, als müsste ich ihn daran erinnern, dass ich mehr wollte. Dass ich alles wollte.
Er verstand.
Mit einer ruhigen, fast sachlichen Bewegung öffnete er seine Hose. Ohne Hektik, nur das leise Klicken eines Gürtels, das Geräusch des Reißverschlusses.
Dann fühlte ich ihn, warm und hart, sein Becken gegen meins gedrückt. Ich spürte ihn gegen mich stoßen, noch außerhalb, ein langsames Reiben an mir, an meiner nassen, gereizten Haut, als wolle er uns beide daran gewöhnen, was gleich passieren würde.
Atem im Dreivierteltakt
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Atem im Dreivierteltakt
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