Auf alten Gäulen …

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Auf alten Gäulen …

Auf alten Gäulen …

Reinhard Baer

Einige von seinen Schergen werden sterben, einige abhauen und die meisten sowieso überlaufen, vor allem wenn ihr Herrchen tot ist.“

Ich überlegte nicht lange. Selbst wenn es ganz anders kommen würde, mit meiner Zusage kaufte ich erst einmal Zeit für die Mädchen. „Einverstanden! Und die andere Sache?“

Nun war es an Maxine so normal und cool wie möglich zu klingen. „Du verbringst eine Nacht mit mir. Morgen Abend! Am Montag kannst du nach Altus reiten und Babarian auskundschaften.“ Sie sagte das so beiläufig, als ob sie angeordnet hätte: „Da tropft ein Wasserhahn, dichte den mal ab!“

Ich wunderte mich schon lange über nichts mehr, und hier war mir ihr Problem sofort klar. Sie hatte sonst niemanden, der ihr die fette Spalte verfugte, keinen Personal Trainer. Sie war die Chefin! Mit Subalternen konnte sie es nicht treiben, das hätte ihre Stellung in unverantwortlicher Weise untergraben. Mit männlichen Stadtbewohnern schon gar nicht. Und sich einen Sexsklaven halten oder einen Callboy aus dem Puff kommen lassen? Die waren nicht motiviert genug, dass es wirklich Spaß gemacht hätte.

Da kam ich genau richtig. Knackig, hochmotiviert, bald wieder weg, so oder so! Entweder würde ich am Ende des Einsatzes tot sein oder mit meinen Frauen die Stadt verlassen haben. Also sagte ich einfach zum zweiten Mal „Einverstanden.“
Ich stand auf: „Ach, … eine Bedingung, habe auch ich. Den Dreien wird bis alles vorbei ist, kein Haar gekrümmt. Die Behandlung ist ordentlich und ich darf sie morgen früh mal besuchen.“
„Abgemacht“ entgegnete Maxine gönnerhaft, dabei ebenfalls aufstehend.
„Ich sage unten Bescheid.“
Das Gespräch war für sie offensichtlich beendet und sie schon auf dem Weg zum Fenster als sie sagte „Also bis Morgen, gleiche Zeit.“

Schon auf dem Weg zur Tür, wurde ich kess, ich weiß nicht welcher Teufel mich da geritten hatte. Ich drehte mich nochmal um und sagte:

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