Auf Menschenjagd

Nach dem großen Sterben – Teil 25

31 14-22 Minuten 1 Kommentar
Auf Menschenjagd

Auf Menschenjagd

Reinhard Baer


Nach vier entbehrungsreichen Monaten hatte ich jetzt die Chance die Sache zu Ende zu bringen und entbehrungsreich waren die Monate im Vergleich zu der Zeit davor in der Tat gewesen. An zwei, drei Orten wäre wohl Gelegenheit gewesen zu einem ordentlichen Fick zu kommen. Aber ich versagte mir das erneute Risiko emotionaler Verwicklungen, wollte auf meiner rast- und ruhelosen Suche auch keine Zeit mit der ‚Eroberung‘ der jeweiligen Frau verplempern. Ein gelegentlicher Blowjob gegen Tauschware oder ein emotionsloser Fick in einem schäbigen Hotelzimmer für fünf ‚New Dollar‘ musste genügen ....
Der Morgen zog schon auf, zarte erste Sonnenstrahlen fanden bereits ihren Weg durch das Fenster meines Herbergszimmers, als ich endlich einen Entschluss gefasst hatte. Nach Frederik!

Sue würde mir nicht entkommen, wo ich sie jetzt lokalisiert hatte. Es ging mir nicht nur um die Freunde in Frederik, denen ich mich verpflichtet fühlte, nein mir war inzwischen klargeworden, dass ich Linda nicht verlieren wollte. Ich sehnte mich nach ihr, wollte zwischen ihre Schenkel kriechen, meinen Kopf in ihrem Schoss vergraben und diese Welt für eine Zeit hinter mir lassen. Ich konnte nur hoffen, dass ich sie zwischenzeitlich nicht verloren hatte. Es war keine Entscheidung gegen die Rache sondern eine Entscheidung für das Leben.

Gleich nach dem Frühstück saß ich im Sattel und suchte die Umgebung nach einem Truck und Pferdeanhänger ab. Abends wurde ich auf einer abgelegenen verlassenen Ranch nördlich des Highway 287 fündig. Ich bekam einen Ford F150 zum Laufen und konnte Smith in einem ebenfalls vorgefundenen Anhänger verladen.
Nach weiteren ereignisarmen Tagen erreichte ich Frederik. Ich hätte in zwei drei Stunden da sein können, aber ich trödelte noch den ganzen Tag über Land um noch etwas Beute zu machen. In einem anderen Farmhaus nahe Vernon und unweit des Pease River fand ich nicht nur viele brauchbare Sachen für das tägliche Leben sondern unter einem knarrenden Dielenbrett im Schlafzimmer auch den Schmuck der ehemaligen Hausherrin.

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Fortsetzung?

schreibt Garantieabgelaufen

Toll geschrieben, spannend, mit dem passenden Anteil Erotik. Ich hoffe es geht weiter!!!

Gedichte auf den Leib geschrieben