Auf nach Korfu

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 27

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Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

„Yeah …!“, meinten einige der Zuhörer.
Sie spielte das Intro und begann: „Jolene, Jolene, Jolene, Jolene
I'm begging of you please don't take my man…”
Dieses Lied war natürlich allgemein bekannt und viele Leute des Publikums gingen in ihren Bewegungen richtig mit. Immer mehr Hotelgäste kamen heran, um der jungen Musikerin zuzuhören. Nachdem auch dieses Lied verklungen war, rutschte Clara vom Hocker und deutete mehrere Verbeugungen an. Ja, sie hatte überzeugt. Das sagte jedenfalls der Applaus, den sie erntete.
Der Anzugtyp kam auf die junge Andersson-Tochter zu. Er zollte ihr seinen Respekt für diesen grandiosen Auftritt und fragte Clara geradeheraus, ob sie Interesse daran hätte, und solange sie hier auf der Insel ist, öfter für die Hotelgäste zu spielen?
Clara lud den Mann zu sich an den Tisch in den Kreis ihrer Familie und den der Diyars ein. Im Laufe des Gespräches stellte sich heraus, dass er der Manager des Hotels war und so gut Deutsch sprach, weil er längere Jahre im Hotelfach in Österreich tätig gewesen war. Natürlich verwies Clara sehr schnell auf ihre Band „ny“ deren Initiatorin sie sei und worauf auch ihr musikalisches Augenmerk lag. Clara zeigte ihm den Zeitungsartikel, den man auf der Webseite ihrer Gruppe nachlesen konnte.
„Würdet ihr auch hier auf Kerkyra spielen?“, fragte der Hotelchef geradeheraus.
„Puh!“ Clara blies erst einmal. Was für ein Angebot, überlegte sie. Irre! Dann meinte die junge Künstlerin: „Wenn, dann geht das nur in den Ferien!“
Martin suchte sofort nach einer Lösung. „Absehbar die einzige Möglichkeit ist in der ersten Woche im September.“ Und heute war bereits der 15. August.
Man diskutierte und war sich einig, dass nur, wenn alle acht Bandmitglieder Zeit hätten, überhaupt gespielt werden könnte. „Frag mal deine Leute ab, ob alle Zeit hätten.

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