Auf nach Korfu

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 27

8 12-20 Minuten 0 Kommentare
Auf nach Korfu

Auf nach Korfu

Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

Natürlich bemerkten sie, dass ihre schwarzhaarige Haushälterin bereits im Wasser auf und abschwamm. Mit einem leisen „Guten Morgen, Fatma!“ Wir kommen auch rein!“, begrüßte das Ehepaar ihre Freundin. Die Angesprochene erwiderte den Gruß und meinte: „Ja, ist schön hier drin!“ Nackt war auch im Poolbereich der Anderssons zu Hause kein Problem und so gab es keinen Grund, verschämt zu sein.
„Ich hab das Piercing bekommen!“, flüsterte Fatma den Beiden zu, als sie schon ein paar Minuten im Wasser waren.
„Wo, zeig!“ Martin als auch Olivia wollten es sehen. Fatma hatte eine Wette mit ihrem Mann gewonnen, worauf sie sich dieses Intimpiercing anbringen lassen durfte.
„Okay, vielleicht so?” Die etwa zweiundfünfzigjährige Türkin setzte sich an den Rand des Pools und spreizte ihre Schenkel. Und da sie ja keine Intimbehaarung trug, war das Piercing gut zu sehen. Es handelte sich um ein sogenanntes „Ball-Closure-Ring-Piercing. Dabei wird als Schmuck ein kleiner Klemmkugelring (BCR) eingesetzt, der so gewählt ist, dass die Kugel direkt auf der Klitoris liegt.
„Und?“, fragte Olivia. Sie wollte natürlich wissen, welche Wirkung es auf die sexuelle Stimulation hat.
Fatma verdrehte nur die Augen und formte ihre Lippen zu einem lautlosen „Oh“.
„Da muss ich auch mal drüber nachdenken …“, meinte die Pilotin und drückte sich an ihren Mann.

*****

Heute waren sie tagsüber am Strand von Almyros und hatten den Hinweis auf einen Live-Musik-Abend in dem Hotel dort am Strand gesehen. „Gehen wir da hin?“, fragte Clara, da sie natürlich auch an der griechischen Musik interessiert war.
Die Anderssons und die Diyars, so schreibt sich Fatmas Familie, also alle acht Personen, aßen bei „George“ in der Strandtaverne zu Abend und wechselten dann in das Hotelgelände, wo die Musikdarbietung auf der Theaterfläche in der Nähe der Poolbar stattfand.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 608

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben