Auf nach Korfu

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 27

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Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

Clara verzog nach wenigen Titeln den Mund. Mit den anderen Gästen drumherum waren sich beide Familien einig, dass man schon Besseres gehört hatte.
„Holst Du meine Gitarre?“, bat Clara ihren Daddy. Sie saß mit am Tisch der fünf Erwachsenen, da sie in ihrem sexy Outfit, das eigentlich für Taylor Swift gedacht war, nicht mit anderen Kindern herumtollen wollte.
Die Gruppe, bestehend aus drei Musikern, kündigte eine Pause an. Clara, überhaupt nicht schüchtern, fragte, ob sie währenddessen ein wenig singen und spielen dürfe.
„Oh, yes, please …“ Ein wenig überheblich lächelnd, boten ihr die Männer den Hocker und die Mikros für die Gitarre und den Gesang an. Für Olivia hatte es den Anschein, als wären die Drei sich sicher, dass Clara grandios scheitern würde. Liv antwortete auf das fiese Grinsen mit einem Lächeln. Für ihre Tochter gab es ein „Daumen hoch“ von der Mama und von allen, die mit ihr hier waren.
Clara setzte sich, richtete die Mikros und begann, ein paar Akkorde auf der Gitarre anzustimmen.
„Ich bin Clara und darf ein wenig für Sie spielen …“, sprach die junge Andersson in das Mikrofon. „Der erste Titel, ich fang mal an und sag‘ dann hinterher was dazu …“
Clara schaute sich ein wenig im Publikum um. Nur wenige interessierten sich wirklich für das Geschehen auf der Bühnenfläche. Dann begann sie zu singen:

„Wind Nordost, Startbahn Nulldrei,
bis hier hör ich die Motoren,
wie ein Pfeil zieht sie vorbei
und es dröhnt in meinen Ohren…“

Clara sang und spielte gut, so wie man es von ihr kennt. Immer mehr der Gäste lauschten dem Mädchen.

„In den Pfützen schwimmt Benzin
Schillernd wie ein Regenbogen
Wolken spiegeln sich darin
Ich wär gern, mit Dir Mama, mitgeflogen

Clara brach das Lied hier ab und verzichtete auf die letzten beiden Refrains.
Es gab Applaus.

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