Aufgefangen

Verloren in einer Welt aus Liebe und Sex - Teil 38

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Jo Diarist

Ich bin Susi und anders, dass weiß ich. Mir sind Dinge wichtig, die andere belächeln. Das Häusliche zum Beispiel. Wenn ich für dich koche und backe und es schmeckt dir, macht mich das glücklich. Kann ich dir Wärme und Geborgenheit geben, geht es auch mir gut. Und was mir beim Sex gefällt, wirst du schon noch herausfinden und mit dem jetzt eben, hast du mich schon mal sehr, sehr glücklich gemacht. Bleib so, wie du bist und du kannst nichts falsch machen.“
„Ach Susi, ich bin einfach unglaublich unsicher. In den letzten Jahren habe ich einen Fehler nach dem anderen begangen. Habe Menschen verletzt, die ich nicht verletzen wollte. Du bist so unglaublich fürsorglich und einfühlsam, dich will ich auf keinen Fall verletzen. Und da ist dann noch …“
„Komm mir jetzt ja nicht mit dem Alter! Ich weiß, dass du das Problem schon bei Lea hattest. Für mich spielt es keine Rolle und im Herzen bist du noch genauso jung wie ich“, fuhr mir Susi über den Mund.
„Was du für eine energische junge Frau du geworden bist“, stellte ich sie streichelnd, fest. „Wenn ich wirklich bei dir bleiben darf, kann ich vermutlich endlich Ruhe finden, aber sag mir, wann ist das denn entstanden?“
Nach einem weiteren Kuss fragte Susi:
„Du hast es nie bemerkt, oder?“
„Was bemerkt?“
„Dass ich mich schon seit den ersten Tagen, als du in unser Leben getreten bist, zu dir hingezogen fühlte. Richtig zur Liebe ist es geworden, als du mit mir die Bewerbungen für die Ausbildung, durchgegangen bist. Du saßt an meiner Seite. Ich konnte deinen Atem auf meiner Haut spüren, wenn du mir etwas erklärt hast. Hab gedacht, meine Hand verbrennt, als mich deine berührte, und konnte kaum noch klar denken vor lauter Erregung.“
„So lange schon“, entfuhr es mir erstaunt.
„Ja, und jede Frau, die du geliebt hast, habe ich beneidet. Ich war nie böse auf sie, wäre nur gerne an ihrer Stelle gewesen.“
Wieder einmal war ich ein bisschen überfordert. Wieso nur begegneten mir die Frauen immer wieder mit so viel Liebe? In mich gekehrt, streichelte ich Susi ohne es richtig wahrzunehmen. Wie gut sie mich aber schon kannte, verdeutlichten ihre nächsten Worte:
„Grübele nicht so viel, das ist dein großer Fehler und das einzige, was mich ein bisschen an dir nervt. Du steigerst dich immer so tief hinein, dass es dich runter zieht. Kuschel dich an mich, nackt wie du bist. So will ich wenn möglich jetzt immer mit dir ins Bett gehen, und wenn es dir so ist, machst du mich heute Nacht oder morgen früh noch einmal glücklich.“

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