Auftragsmörderin

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Auftragsmörderin

Auftragsmörderin

A. David

Mit der freien Hand zog sie den Reißverschluss des Oberteils nach unten. Es entstand ein V-förmiger Ausschnitt, der ihre Brüste zu einem großen Teil freigab. Ihr Busen war klein, hatte aber eine sehr schöne Form. Ich musste zugeben, dass mir der Anblick gefiel.

Sie stand auf, mich im Auge behaltend. Langsam ging sie zur Anrichte und zog die oberste Schublade auf. Obenauf lag ein Kuvert. Die Frau nahm es heraus und öffnete es. Es war nicht zugeklebt. 15 Hunderter kamen zum Vorschein.

„Ein nettes Zubrot.“

Sie setzte sich wieder auf die Couch mir direkt gegenüber. Warum musste sie die blöde Pistole in der Hand haben? Ich weiß nicht, ob ich ihr körperlich überlegen wäre, wenn ich das Überraschungs-moment ausnutzen konnte und ich mich auf sie stürzen könnte. Vermutlich beherrschte sie in Ansätzen auch eine Kampfsportart. Ich überlegte krampfhaft, wer mich aus dem Weg haben wollte.

Sie hatte das Kuvert auf den Couchtisch gelegt, der zwischen uns stand. Sie wechselte die Pistole in die andere, in die linke Hand. Wahrscheinlich wurde ihr die Waffe langsam zu schwer. Dann machte sie etwas Unerwartetes. Mit den Fingern der rechten Hand rieb sie sich aufreizend zwischen den Beinen.

„Der Anblick von Geld macht mich immer ein bisschen geil“ sagte sie und rieb sich heftiger, leckte sich mit der Zunge über die perfekt geschminkten Lippen. Ich hatte das Gefühl, da ging noch etwas. Wenn sie mir schon eine Kugel in den Kopf jagen wollte, musste es doch möglich sein, vorher noch etwas Spaß zu haben.

„Steh auf“ sagte sie plötzlich. Ich tat, was sie wollte und hob automatisch die Hände. Was kam denn jetzt?

„Ist das dahinten so eine Art Abstellkammer?“

Ich nickte.

Sie war ebenfalls aufgestanden. Ich konnte ihre makellose Haut sehen. Ich hatte den Wunsch, sie an den Hüften zu fassen, an mich heran zu ziehen und an ihren Knospen zu saugen.

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