Aus Mädchen werden junge Frauen...

Episode 20 aus: Die Mädchen von Schloss Ruteberg

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Aus Mädchen werden junge Frauen...

Aus Mädchen werden junge Frauen...

Andreas

„Müssen es denn gleich alle Drei sein?“ Käthes Gesicht sprach Bände, als sie sich poporeibend, bei ihren Peinigerinnen beschwerte. „Oh ja, Käthchen! Resa und Molly haben auch gute Gründe, dir den Po zu verhauen!“ Käthe grummelte zwar, legte sich aber dann doch über Theresas Knie. Inge lächelte, als ihr etwas auffiel. Käthe hielt sich selbst den Rock über der Taille, wodurch Resas Zugriff auf die gewünschten Regionen erleichtert wurde. Da das Höschen jedoch störte, musste sich jemand um die Entfernung dieses delikaten Kleidungsstücks kümmern. Inge kniete sich neben die Bank, damit sie Käthes Schlüpfer über deren Füße streifen konnte. Käthes Gesichtsausdruck strahlte eine gewisse Dankbarkeit aus. Ihr Hintern schmerzte schon jetzt ziemlich gemein! Käthe konnte nun nicht nur richtig mit dem Arsch wackeln, sondern auch mit den Beinen strampeln, ohne dass sie das Höschen behinderte. Da hatte sie auch schon den ersten Resa-Klatscher hinten drauf sitzen. Käthes schon recht roter Popo schnellte nach oben, als wollte er sich freiwillig den Nächsten abholen. Ihr Bäuchlein wetzte an Resas Schenkeln, bis es dieser ganz schummrig wurde. Käthe verkniff sich ein Stöhnen. Ihr Po brannte, aber es war auch ein geiles Feuer, das da auf ihren Backen wütete. Theresa hielt sich zurück, da sie Molly einen halbwegs heilen Popo übrig lassen wollte. Immerhin hatte Käthes Hinterteil schon zwölf Küsse mit der Gummisohle erwidert, was man ihm deutlich ansehen konnte.
Käthe rappelte sich mühsam von der Bank hoch. Als sie wieder festen Boden unter den Füßen spürte, hüpfte sie von einem Bein aufs andere. Ihre Hände konnten noch so viel reiben; das böse Popoweh war einfach nicht zu vertreiben. Mit tränenfeuchten Augen sah Käthe, dass Molly sich schon auf die drallen Schenkel klopfte. Käthe ahnte Schreckliches! Sie hatte Mollys Dickbacken arg zugesetzt, sie sogar mit der Haarbürste durchgehauen. Mona-Liane würde sich diese Revanche nicht nehmen lassen. Käthe bekam Angst, die sich in einem menschlichen Bedürfnis äußerte. Sie gestand es Molly:
„Ich muss pinkeln! Warte einen Moment…“ Käthe hockte sich hinter den üppigen Rosenstrauch. Inge schaute genau hin, als sie das Plätschern hörte. Das Käthchen sah allerliebst aus, wie es da hockte.

Als Käthe fertig gestrullt und sich sorgsam das Spältchen abgewischt hatte, durfte sie sich schnurstracks über Mollys Schoß beugen. Molly grinste, als sie Käthes zusammengekniffene Arschbacken vor sich sah. Molly wollte es Käthe heimzahlen, weil die damals sehr streng mit ihr war.
Sie holte weit aus, zielte auf die Mitte von Käthes rechter Gesäßhälfte. Dort hatte Molly noch etwas hellere Haut ausgemacht, der sie nun aber den Garaus machen wollte. Käthe schrie auf. Sie merkte gleich, dass Molly sauer war! Fünf Hiebe später, wälzte sie sich hemmungslos schluchzend auf Mollys Schenkeln. Inge und Resa sahen sich erstaunt an. Die Mädchen hätten Molly nicht zugetraut, dass sie Käthe einen derartigen Arschvoll verpassen könnte. Molly streichelte nun die hochroten Globen, die sich furchtbar heiß anfühlten. Es gab noch ein Augenpaar, das diese Szenen beobachtete. Hedwig drehte ihre abendliche Runde, als sie leicht zu identifizierende Geräusche wahrnahm. In sicherer Entfernung konnte sie ungesehen das Geschehen mit verfolgen. Hedwig tolerierte diese Erziehungsmaßnahme, da sie davon ausging, dass Käthe den Povoll verdient hatte. Fräulein Reiser gefiel es, wenn ihre Mädchen solche Dinge selbst klärten, und dadurch aus der Welt schafften. Jetzt musste sie schmunzeln, da das Käthchen von ihren Quälgeistern je ein Küsschen bekam. Die Mädchenlippen schmiegten sich an das versohlte Popochen, das daraufhin ein lustiges Tänzchen aufführte. „Da werden die Hände heute Nacht kaum unter den Decken bleiben!“, sprach sie zu sich.
Hedwig ging weiter, um nicht doch noch entdeckt zu werden, Diese vier jungen Frauen würden das Schlossinternat bald verlassen, und demzufolge ihre Hilfe nicht länger benötigen. Hedwig konnte sich also zu Magdas Zimmer aufmachen, um dort ihre Begierde zu stillen. Käthes Povoll war aufwühlend genug, um auf gewisse Gedanken zu kommen. Magda wurde regelrecht überfallen, als sie Hedwig die Tür öffnete. Sie konnte kaum etwas erwidern, als sie auch schon mit blankem Po über Hedwigs Schoß zappelte. Hedwig versohlte ihre Geliebte mit der flachen Hand, wobei es etliche Abstecher gab.

Hedwig hatte sich für Magda stark gemacht, was eine Festanstellung auf dem Schlossinternat betraf. Hedwig freute sich darüber fast noch mehr, als sie es über die erfolgreichen Reifeprüfungen ihrer Mädchen tat. Magdas Popo bekam gebührende Klatscher, die das Opfer aber sehr lustvoll entgegen nahm. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung auf dem gesamten Gelände, die sich in etlichen, feuchten Döschen zeigte. Molly entschädigte Käthe, indem sie inbrünstig ihren Kitzli verwöhnte. Das mollige Luder knabberte sogar an Käthchens Klitoris, was diese noch nie erlebt hatte. Resa spürte keinerlei Eifersucht, da Inges Hände ihre Titties massierten. Sie dachte dabei an Julius, wie sein harter Penis an ihr Pförtchen klopfte. Inge und Resa klatschten sich abwechselnd die Popos, wobei beide einigen Spaß hatten. Dazu kam die Vorfreude auf das Sommerfest, dem diesmal eine ganz besondere Bedeutung zukam. Jüngere Schülerinnen rückten nach, denen Käthe und ihre Freundinnen Platz machen mussten. Dazu gehörten auch Tina und Charlie, die sich über ihre Zukunft unterhielten, Sie befanden sich in melancholischer Stimmung, als sie sich ewige Freundschaft schwuren. Es war ein heiliger Eid, den Tina mit Blut besiegeln wollte. Charlie wollte zuerst nicht, gab aber dann doch nach.
Tina nahm ein steriles Skalpell, das sie aus der Krankenstation stibitzt hatte. Charlottes Arm zitterte, als sie ihn Tina hinstreckte. Tina hielt Charlies Hand fest, um dann einen kleinen Schnitt an ihrem Daumen zu setzen. Charlie stieß einen erschrockenen Schrei aus. Tina ritzte sich nun selbst, um dann ihren mit Charlies Daumen zu vereinen. Es fühlte sich richtig an, dieses besondere Ritual zu vollenden. Die Mädchen würden sich nie vergessen, egal was auch in ihren Leben geschehen sollte.
Charlie dachte an Hannes, den sie sehr lieb hatte. Ob sie jedoch ihr ganzes Dasein mit ihm verbringen wollte, das schien ihr dann doch ungewiss. Sie war froh, dass er sie mit Verlobungsanträgen verschonte. Charlie spürte, dass etwas in der Luft lag. Sie fühlte sich unwohl in der gängigen Frauenrolle dieser bleiernen Zeit. Charlotte wollte leben, und dabei tun und lassen, was ihr passte.

Tina gehörte sowieso zu den Rebellen. Ein paar Jahre später sollte sie nach London ziehen, um an der aufstrebenden King‘s Road einen Buchladen aufzumachen. Dort trat ab und an Theresa auf, die ihre selbstgeschriebenen Folk-Songs vor einem begeisterten Beatnik-Publikum spielte. Dies spielte sich alles in der Zukunft ab, wobei unsere Geschichte noch immer im Jahre 1958 spielte. Das große Sommerfest stand an, auf das sich Theresa besonders vorbereitete. Resa sollte dort auf ihrer Gitarre spielen, wozu sie Hedwig ermutigte. Sie übte täglich, um die Songs von Woody Guthrie und Pete Seeger vortragen zu können. Resa liebte den Rock’n’Roll dieser Jahre, aber sie mochte auch die Protestlieder der Folk-Musiker. Frau Dr. Streich konnte diesen Arbeiterhymnen nicht so viel abgewinnen. Sie waren ihr ein bisschen zu rebellisch, was ihrer konservativen Gesinnung widersprach. Hedwig zuliebe gestattete sie Resas Auftritt. Theresa versprach der Direktorin, dass sie auch ein, zwei Schlager einstreuen würde. Zudem sollte eine Tanzkapelle spielen, so dass die verschiedenen Geschmäcker zu ihrem Recht kamen. Es herrschte schönes, leicht bewölktes Sommerwetter, als Theresa samt Gitarre die Bühne betrat. Sie war unheimlich nervös, hatte sie doch noch nie vor so vielen Leuten gespielt. Margot begleitete sie zwar am Klavier, aber das Hauptaugenmerk lag ja auf der Sänger- und Gitarristin. Resa sah bezaubernd aus, als sie sich eine Strähne über die Ohren strich. Das schlanke Mädchen trug umgekrempelte Blue-Jeans zu einem weiß-blau karierten Baumwollhemd. Alle schauten gespannt nach vorne, als Resa die ersten Akkorde anschlug. Ihre warme Stimme erklang, die folgenden Worten Nachdruck verlieh: „We shall overcome…Oh deep in my heart…I do believe…we shall overcome, some day…“ Alle hörten zu, ohne ein Wort zu sagen. Es herrschte eine unglaubliche Stimmung, die man als magisch bezeichnen durfte.

Hedwig musste heulen, weil Resa so schön sang. Der Text des Lieds berührte die Lehrerin, die im Arbeitslager bittere Stunden erlebt hatte. Hedwig spürte etwas, das einem späten Triumph gleichkam. Diese jungen Mädchen waren ihr Werk, nicht das der Nazis und ihrer Jugendorganisationen. Hedwig hatte großen Anteil daran, dass sie allesamt zu freiheitsliebenden, liberalen Menschen gereift waren. Hedwig war froh, dass ihre Mädels nicht in den BdM eintreten mussten, wie viele vor ihnen. Dieses Gefühl verfestigte sich, als Theresa “Strange Fruit“ anstimmte. Das weißhäutige, polnische Mädchen sang den Blues, der Billie Holliday unsterblich gemacht hatte. Alle Anwesenden bekamen eine Gänsehaut, von der nicht einmal Frau Doktor verschont wurde. Die Schüler spürten die Zeitenwende am deutlichsten, die sich im nächsten Jahrzehnt vollenden sollte.
Bei der Direktorin brachen spätestens jetzt alle Dämme. Resa sang das “Annchen von Tharau“ mit glockenheller Stimme, wobei sie Maggie hingebungsvoll am Klavier begleitete. Resa war eine solide Gitarristin, aber darüber hinaus eine begnadete Sängerin. Ihr Stimmvolumen war enorm, und sie verfügte über eine ungewöhnliche Bandbreite, die mehrere Oktaven umfasste. Frau Doktor weinte, als Resa ihr Lieblingslied sang. Danach brandete tosender Applaus auf, der gar nicht mehr aufhörte.

Kaum stiegen Resa und Maggie von den Bühnenbrettern, stürzte sich schon die Band auf ihre Instrumente. Dieses Mal musizierte eine andere Combo, die deutlich moderner aufspielte. “Ich bin ein Mann“ von Ted Herold war der erste Song, zudem gleich die Petticoats flogen. Hannes drückte Charlie an sich, flüsterte ihr dabei ins Ohr: „Brennen meine Küsse auch heißer als der Wüstenwind?“
Charlotte verzichtete auf eine Antwort, schmiegte sich lieber an ihren Halbstarken. Neben ihr wirbelte Erwin Tina über die Tanzfläche, während Julius mit Resa einen untypischen Stehblues tanzte. Käthe schwofte mit Inge, da Ricky ja nicht eingeladen war. Sie hatte heute aber eh keine große Sehnsucht, was auch an ihrem feuerroten Popo lag, den das hübsche Kleid jedoch gnädig verbarg. Maggie lächelte Anne zu. Stefan hatte das Mädchen samt ihrer Mutter eingeladen. Der Lehrer war aufgeregt. Es stand noch der Restaurantbesuch an, bei dem er um Renates Hand anhalten wollte. Nun tanzte er erst einmal mit ihr, da die Band etwas Langsameres spielte. Die jungen Musiker brachten eine schöne Version von “All I have to do is dream“ der Everly Brothers aufs Parkett. Renate schmiegte sich an Stefan, worüber sich ihre Tochter prächtig amüsierte. Anne zog es dann bei der nächsten Nummer auf die Tanzfläche. “Tequilla“ brachte das altehrwürdige Schlossinstitut zum Kochen. Anne hüpfe wie wild im Kreis, tanzte mit Maggie einen astreinen Lindy Hop, um dann in die Grätsche zu springen. Maggie fing sie geschickt auf, worauf Applaus aufkam. Hedwig staunte, wie akrobatisch die Mädchen tanzen konnten. Sie wagte nun selbst ein Tänzchen, indem sie Magda aufforderte. Es waren fröhliche, unbeschwerte Stunden, an die sich alle Beteiligten lange erinnern sollten. Die heißen Rhythmen weckten aber auch Begehrlichkeiten, die missgünstige Zeitgenossen auf den wilden “Affentanz“ geschoben hätten. Dabei wippte sogar die Direktorin mit ihren Füßen im Takt. Charlotte drückte sich an Hannes. Was würden die letzten Tage auf Ruteberg noch bringen?

Das Mädchen spürte eine Anspannung, die sich Luft machen musste. Charlie spürte eine Sehnsucht, die sie frösteln ließ. Die mündlichen Abiturprüfungen würden nächste Woche geschafft sein. Charlie dachte an die Abschlusszeremonie, bei der die Zeugnisse überreicht wurden. Eine Träne bahnte sich ihren Weg. Hannes bemerkte es. Er zog Charlotte mit sich, brachte sie zu einer ruhigen Ecke des Parks. Der junge Mann küsste sein Mädchen, streichelte sanft ihren Rücken. Charlie beruhigte sich. Sie hörte die Musik, die ihr unglaublich weit entfernt vorkam. Der Abschied von Schloss Ruteberg nahte. Charlotte schluchzte erneut. Hannes hielt sie einfach fest, ohne ein Wort zu sagen. Er spürte, was sie umtrieb, konnte sie gut verstehen. Ihm ging es ja ähnlich. Es wartete ein neuer Abschnitt auf ihn, der Hannes nicht ganz geheuer war. Er drückte Charlotte an sich, als fürchtete er, sie zu verlieren. Hannes gestand ihr, wie sehr er sie liebte und dass er Angst vor der Zukunft hatte. Charlie lächelte, als er es zugab. Es tat ihr gut, dass er wie sie fühlte. Sie flüsterte ihm etwas zu, das einen roten Kopf verursachte. Hannes versprach es ihr. Sie würden sich ein letztes Mal auf dem Heuboden treffen, gleich nachdem sie ihre Zeugnisse in den Händen hielten. Hannes erregte die Vorstellung. Tina und Erwin sollten dabei sein, wenn sie erneut die Leiter hinaufstiegen. Das wäre ein feiner Abschied von der Schulzeit, fand Hannes. Er freute sich schon, wie Charlie mit kundiger Hand feststellte…

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