Ausgeliefert, Kapitel 1

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Ausgeliefert, Kapitel 1

Ausgeliefert, Kapitel 1

Eros Demenos

Begeistert beteuerte er, sich an ihre Spielregeln zu halten. Einen Moment lang zögerte sie noch, dann ließ sie das Handtuch fallen und setzte sich, nackt wie sie war, auf das Bett. Der rote Stoff war glatt und weich, die Matratze darunter aber fest und straff. Mit zitternden Knien rückte sie langsam in die Mitte des Bettes und streckte sich auf dem Rücken aus. Achim strahlte vor Freude und legte vorsichtig eine der Ketten um ihr rechtes Handgelenk, gerade so eng, dass der Arm nicht eingeschnürt wurde, aber die Hand trotzdem nicht herausrutschen konnte. Genauso verfuhr er auf der anderen Seite. Beide Oberarme lagen jetzt wie zwei Flügel zu ihren Seiten ausgebreitet, die angewinkelten Unterarme zeigten nach oben zum jeweiligen Bettpfosten.

Das Metall der Kettenglieder fühlte sich trotz der Sommerhitze aufregend und trotzdem kühl auf ihrer Haut an. Während sie noch dabei war, ihre Gefühle zu ordnen, hatte er schon begonnen, ihre Beine auseinander zu ziehen und auch ihre Fußgelenke in Eisen zu legen. Mit je einem leisen Klick ließ er am Ende die vier kleinen Verschlüsse einrasten und strich mit der Hand sanft auf ihrem Schenkel nach oben. Unwillkürlich versuchte sie, ihre Beine zu schließen, aber der harte Zug der Kette machte ihr schnell klar, wie unmöglich das war. Sie stöhnte auf. Das war beängstigend und erregend zugleich.

„Du siehst toll aus mein Schatz, am liebsten würde ich Dich sofort vernaschen!“ Und während seine Hände immer forscher auf ihrer Haut herumwanderten, beugte er sich zu ihr herunter und begann, ihre Brüste zu lecken.

Erika war hin und her gerissen. In ihrem Inneren kämpfte aufkommende Lust mit der panischen Angst davor, in dieser Lage entdeckt und bloßgestellt zu werden. Sie hatte keine Ahnung, wie lange ihre Gastgeber unterwegs sein würden. Und ihre Vernunft behielt die Oberhand. „Mach mich jetzt bitte wieder los, Du hast es mir versprochen. Vielleicht können wir das ein anderes Mal ausprobieren, wenn wir mehr Zeit haben. Aber jetzt möchte ich mich bitte anziehen.“ Achim machte ein bedröppeltes Gesicht, aber sah ein, das er nachgeben musste, wollte er nicht die Chance auf eine ausführlichere Wiederholung verspielen. Zumindest versuchte er, diesen Eindruck zu erwecken.

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