Auszeit V - Gartenparty

Tinas Geschichte

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Auszeit V - Gartenparty

Auszeit V - Gartenparty

Stayhungry

Yves hatte mich vorgewarnt. Die Party, zu er mich mitnahm, wäre etwas abseits gängiger Umgangsformen, also nicht bedrohlich, sondern deutlich lockerer im Hinblick auf allgemein anerkannte Regeln, auch in rechtlicher Hinsicht. Das allerdings weckte nur meine Neugier. In den wenigen Tagen meiner Bekanntschaft mit Yves wusste ich, dass seine Aussagen absolut aufrichtig waren, ich mich also nicht in eine riskante Situation begeben musste, vor der ich ja in den Urlaub geflohen war. Auf dem Weg dorthin konnte ich im Tesla-Cabrio diese paradiesische Landschaft genießen, bis wir dieses sehr noble Landgut erreichten, ein historischer Prachtbau mit luxuriöser Modernisierung und Ausstattung, aber, weil im Landesinneren gelegen, ohne den herrlichen Blick auf das Meer, der mir so vertraut geworden war und an dem ich mich doch nicht satt sehen konnte. Wir wurden von den Gastgebern, einem lässig eleganten Paar in Yves' Alter herzlich empfangen und stürzten uns ins Getümmel. Die hier vorherrschende Heiterkeit war nicht nur Daiqiri, Pomerol und Cremant geschuldet, auch nicht dem heißen Sommerwind und der landschaftlich doch ganz passablen Aussicht. Hier wurde einiges geraucht und geschluckt, was gut wirkte, aber langfristig nicht gesund sein konnte. Aber egal, ich arbeitete ja nicht bei der Staatsanwaltschaft.

Im Bereich der riesigen Terrasse fanden sich viele Menschen im Gespräch, am Buffet und an der Bar. Yves stellte mich den einen oder anderen vor und beim Smalltalk, den ich trotz meiner Aversion durchaus beherrsche, konnte ich unauffällig beobachten, was sich jenseits der Badelandschaft, Swimmingpool konnte man das nicht mehr nennen, so alles abspielte. Im Wasser plantschten Nixen und Wassermänner jeden Alters und auf den in Terrassen angelegten Liegeflächen sowie oberhalb dieses Bereich auf dem Rasen des Hügels lagen so manche beieinander, die nicht nur Cocktails schlürften und Gespräche über das Wetter führten. Da Yves schnell in geschäftliche Themen vertieft war, verabschiedete ich mich höflich und ging auf Entdeckungstour.

Zum Ausgehen hatte ich mein neues jadefarbenes Stretch-Mini-Kleid übergestülpt und die hohen schwarzen Schnürsandalen angezogen. Das war dem Grunde nach züchtiger als mein Jessica-Rabbit-Kleid, aber eigentlich sehr sündig sexy. Und weil der Wind bei diesem Kleidungsstück machtlos war, trug ich natürlich keinen Slip. Einem Ober mopste ich im Vorbeigehen wahllos einen Cocktails mit Früchten, der schon beim ersten Schluck reinhaute. Ich hätte doch lieber fragen sollen, was das ist. Als ich so zwischen den vergnügten sich vergnügenden Menschen hindurch stakste und die eine und andere Kopulation im fortgeschrittenen Stadium wahrgenommen hatte, erblickte ich zwei Männer, einer eher in Yves' Alter und einer eher in meinem. Der jüngere beschmuste seinen Geliebten von hinten und der reckte seinen Po und winkelte sein Bein an, damit sein Liebhaber in seinen Anus dringen konnte. Ich muss wohl sehr unverhohlen hingestiert haben, denn der junge Mann lachte und fragte: Schöne Dame, sehen Sie zum ersten Mal Analverkehr oder zum ersten mal fröhliche Männer? Ja, fröhlich ist in mehreren Sprachen die Umschreibung für schwul, und wenn ich die beiden so sah, dann traf dieser Ausdruck schon zu. Ich ging auf die beiden zu, begab mich in die Hocke und bekannte: Analverkehr mag ich sehr gerne, aber ich habe es tatsächlich noch nie bei Männern gesehen. Der ältere, der schon ein wenig ungeduldig auf seinen Fick wartete, lud mich ein, zuzusehen, wenn es mir danach wäre. Hier hinten sei ja Spielecke für wilde Jungs und natürlich auch wilde Mädchen.

Ich legte mich in das verdorrte Gras und blickte den beiden Lovern Peter und George, zwei Briten, wie sie sich noch schnell vorstellten, die sich hier beim Golfen im Urlaub befanden, direkt zwischen die Beine. George drang mit seinem steifen Pimmel in Peters After ein, gut geschmiert mit Gleitmittel. Peter zuckte kurz geschmerzt, gab sich dann willig den Bewegungen hin. Sein Glied war deutlich dicker und auch ziemlich erregt. Ich rappelte mich hoch und drehte mich um zu Peter. Haben Sie etwas dagegen, wenn ich ein bisschen mitmache? flüsterte ich in sein Ohr. Ihr Glied ist doch sicherlich empfänglich für sinnliche Lippen! Durchaus, keuchte Peter. Ich darf ihn lutschen! informierte ich George keck, der nur grinste und weiter in rücksichtsvollem Tempo sein Glied in Peters Anus drückte und wieder zurückzog. Peters Rosette war weit geöffnet und umschlang diesen süßen, harten Schwanz. Ich kramte einen Gummi aus meinem Handtäschchen, rollte ihn Peter über und nahm seinen Schwengel in den Mund. Meine Zunge glitt über die Oberseite seiner Eichel, um den Kranz herum und meine Lippen schlossen sich kraftvoll um sein Glied. Ich züngelte und lutschte, und es schien ihm nichts auszumachen, dass ich eine Frau war. Peter versuchte, seinen naheliegenden Part in dieser erweiterten 69 zu übernehmen und begann, an meiner Vulva zu lecken. Hier ließ ich den Willen als Werk gelten, denn er beherrschte den Cunnilingus nicht besonders gut und ich musste mich zu seinem Glied zu sehr nach oben strecken, dass mein Nacken schmerzte. Bald entzog ich ihm meine Klit und widmete mich ganz seinem Genuss. Der stellte sich zügig ein, als ich auch noch mit Zeigefinger und Daumen einen festen Ring um sein Glied formte und kräftig abzog. Zuckend spritze er mir in den Mund, also in den Gummi, und als ich sein Glied aus meinem Mund gleiten ließ, sah ich, dass das eine wirklich große Ladung für mich gewesen wäre. Jetzt sah ich einfach noch zu, wie sein jugendlicher Liebhaber härter und härter stieß, bis auch er kam. Auch in seinem Gummi fand sich eine respektable Menge Sperma. Wir schäkerten noch ein wenig, und ich merkte, wie mir der Alkohol in den Kopf stieg. Ich verabschiedete mich von meinen Gespielen und wollte meine Runde fortsetzen, merkte aber, dass ich im Moment nicht in der Lage war, mich damenhaft zu bewegen.

Ich ließ mich auf einer Liege im Schatten einer Pinie nieder und bestellte bei einem Ober einen doppelten Espresso. Noch bevor der kam, blickten zwei Männer mittleren Alters auf mich herab, der eine ein schmaler Typ mit einem lockigen Wuschelkopf, der andere mit Glatze und Bauchansatz, aber kräftigen, trainierten Schultern. Unter anderen Umständen hätte ich als zu vulgär empfunden, was mir da so unverblümt als Lob meiner bisexuellen menage à trois verkündet wurde. Aber Alkohol macht Birne hohl, und die Hitze tat ein Übriges. Ein frivoles Geplänkel führte ich, statt selbstgefällige Herren der Schöpfung ein wenig auf Mindestmaß zu stutzen. Aber jetzt war ich betütert und hatte einfach nur Lust, etwas zwischen die Schenkel zu bekommen. Der Ober reichte mir meinen Espresso, fragte noch kurz, ob alles in Ordnung sei, was ich bejahte. Ich trank ihn in einem Schluck aus und schon schoben sich die beiden an und über mich. Wenigstens war ich so weit bei klarem Verstand, dass ich beiden noch meinen Grundsatz verkünden konnte, nur mit gut angezogenen Herren zu verkehren, was tatsächlich zu Hause ja nicht stimmte, sie aber veranlasste, sich Gummis überzurollen.

Es war schon ein tolles Gefühl, so nur noch Hände, Arme, Lippen, Zungen überall an und in mir zu spüren. Auf eine formelle Vorstellung hatten die beiden verzichtet und es war mir jetzt auch egal. So ganz viel konnte mir jedenfalls nicht passieren, da um uns herum ein paar Dutzend Leute in allen möglichen Formen, sei es kulinarisch, erotisch oder unterhaltsam ihren Spaß und ihre Entspannung fanden. Die beiden jedenfalls wussten, wie sie mich kriegen. Meine Klitoris wurde ausgiebig verwöhnt und ich kam schnell, bemüht, nicht laut zu werden. Der Glatzkopf zog mich auf sich, drängte mich, mich kniend auf seinen Schwanz zu setzen und kaum, dass ich zu reiten begann, drückte mich sein Kumpel nach vorne und drang in meinen Anus. Eine DP ist immer eine anstrengende Turnerei für die Männer. Für eine Frau, die das mag, ist es einfach ein klassischer Genuss. Ich mag das. Sie stießen und ackerten, der Kerl hinten drin kam schnell und dann wälzte sich der andere auf mich und gab sich und mir den Rest. Eine Zeitlang lag ich so zwischen den beiden und hatte nicht wirklich was zu meckern, war mir aber auch im Klaren, dass dies mein dem Alkohol geschuldeter absoluter Tiefpunkt hinsichtlich der Beliebigkeit der sexuellen Begegnung gewesen war. Da der eine bald schnarchte und der andere nicht aufhörte zu quatschen, kletterte ich von der Liege, zog mein Kleid zurecht und stapfte davon auf der Suche nach einer Überdosis Espresso. Es war erst spät nachmittags, so dass sich ja noch manches ergeben konnte, das mit den schwulen Jungs war ja nett und ein wenig exotisch gewesen.

Yves, den ich jetzt zum Anlehnen gut hätte gebrauchen können, war nirgends zu sehen, aber mein Blick fiel auf die beiden Gastgeber, die sich mit eng aneinander gelegten Köpfen und festem Blick zu mir herüber unterhielten. Er trug Bauch und schütteres Haar, nicht unsympathisch, aber sicherlich nicht der Traum meiner schlaflosen Nächte. Sie war eine gepflegte, schlanke, blonde Schönheit mit Falten, die zu viel der Sonne gehuldigt hatte, aber in Würde gealtert war. Und deshalb trug sie, im Gegensatz zu manchen Ihrer Gäste, keines dieser übermäßig gelifteten Pferdegesichter mit aufgespritzten Botox-Lippen-Trichtern. Schließlich nickte er in meine Richtung und sie kam von der Terrasse herab über den Rasen auf mich zu. Kann ich Ihnen etwas anbieten? fragte sie charmant, ohne mich direkt darauf anzusprechen, dass ich Hochprozentiges mangels Trainings nicht so gut vertrug. Starken Kaffee in ungesunder Menge könnte ich jetzt gut vertragen! bekannte ich freimütig. Na, dann kommen Sie mit! lachte sie, hakte sich bei mir ein und führte mich in das schattige Wohnzimmer. Zu einem großen Pott Kaffee, den mein Vater als Pangalaktischen Donnergurgler bezeichnet hätte, reichte sie mir noch ein Glas eiskaltes Wasser. Das ist mindestens so wichtig wie der Kaffee! riet sie mir schmunzelnd und tatsächlich ernüchterte ich mich zügig. Obwohl sie Haus und Garten voller Gäste hatte, nahm sie sich Zeit, um sich mit mir zu unterhalten und bekannt zu machen. Charlotte war Deutsche wie ich und hatte mit Paolo einen Portugiesen geheiratet, diese Kombination war hier im internationalen Jetset dieser Party fast exotisch. Mir entlockte sie interessiert das eine oder andere und steuerte geschickt auf ihr Anliegen hin, indem sie wohlwollend meine sexuellen Aktivitäten der letzten beiden Stunden kommentierte. Schnell waren wir beim Du angelangt und ihre unbekümmerte Art, über Sex zu reden gefiel mir, wiewohl sie nach den hier herrschenden freizügigen Verhältnissen nicht überraschend war.

Tina, ich hatte gesehen, wie sehr Sie die Double Penetration genossen hatten, nachdem Sie vorher schon meinen schwulen Freunden so vollmundig beigesprungen waren. Sie sind sexuell sehr aufgeschlossen? Nun, Charlotte, das müsste ich jetzt eigentlich sehr differenziert beantworten, aber um es abzukürzen: im Ergebnis haben Sie recht. Inwiefern beschäftigt sie meine Orientierung in dieser Dimension meines Lebens? forderte ich etwas irritiert Auskunft. Ach, Paolo hätte immer so gern Analverkehr mit mir, aber ich mag das eigentlich nicht so gern. Und Sie haben es ihm angetan, als er sie so fröhlich und spontan im Genuss erlebt hat. Nun ist er nicht der Typ, der sich aufdrängen mag, aber ich wollte fragen, ob Sie vielleicht Lust auf ein Schäferstündchen mit uns hätten. Wir würden uns dann auch zurückziehen, ihm wäre das lieber so.

Charlotte, ich danke Ihnen für Ihre Offenheit! Ich bin eigentlich nicht der Typ, der sich von Dritten klarmachen lässt. Aber ich muss sagen, Sie sind mir äußerst sympathisch und mit Ihnen würde gerne vertrauteren Umgang haben! raunte ich lasziv. Ihr Gatte ist mir als Dritter im Bunde in meinem Künstlereingang willkommen. Die Zurückgezogenheit ist mir, wie Sie ja gesehen haben, nicht allzu wichtig, aber durchaus angenehm!

Ich stand auf von meinem Loungesessel, ließ mich an der Hand nehmen und in das Schlafzimmer führen.

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