Autopanne im Nirgendwo

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Autopanne im Nirgendwo

Autopanne im Nirgendwo

Sven Solge

Ein kleiner, runder Po in einem engen, schwarzen Höschen. Und dann diese wunderbar geformte Taille. Henrik spürte wieder die Erregung in sich aufsteigen, die er vorhin schon bei dem Lied empfunden hatte. Sein Blick wanderte über den schmalen Rücken und endete an den langen, rötlichen Haaren, die ihr wild über die Schultern fielen.

Wie in Trance öffnete er seine Tür und stieg aus und ging in langsamen Schritten zu ihr rüber. Wenn es wirklich Kesha war, würde er sich ein Autogramm geben lassen, oder ihr eventuell bei ihrer Panne helfen.

Als er nur noch auf Armeslänge von ihr entfernt war, sagte er: „Hallo kann ich helfen?“

Erschrocken drehte sich die junge Frau um und stieß fast mit der Motorhaube zusammen. „Oh, hast du mich erschreckt! Ich habe dich gar nicht kommen hören.“

„Entschuldige ich wollte dich nicht erschrecken!“ Henrik legte ihr vorsichtig eine Hand auf die Schulter und schaute sie mitleidig an. Es war nicht Kesha, stellte er bei einem Blick in ihr Gesicht fest, das aber nicht weniger schön war. Schmale, fein gezeichnete Lippen und eine kleine Stupsnase wurden von hellgrauen Augen überstrahlt. Henrik war sich sicher, noch nie in solche tiefgründigen Augen gesehen zu haben.

Er musste erst mal Schlucken, bevor er sprechen konnte: „Was ist denn mit dem Wagen?“, fragte er mit immer noch belegter Stimme.

„Ich weiß es nicht? Er wurde auf einmal immer langsamer, als ich die kleine Steigung da hinten rauf gefahren bin und der Motor klapperte so eigenartig. Ich habe leider überhaupt keine Ahnung von der Technik eines Autos. Sonst hat sich mein Exmann immer darum gekümmert, aber nun?“ Dabei zog sie ratlos die Schultern hoch und machte einen hilflosen Eindruck.

Bei Henrik machte sich unwillkürlich ein wohliges Gefühl breit, als er das von ihrem Exmann hörte. Er reichte ihr die Hand und stellte sich vor: “Ich heiße Henrik!“

Sie nahm seine Hand und sagte: „Ich bin Maja!

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