Avaritia

„Sieben“

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Avaritia

Avaritia

Svenja Ansbach

Angesichts des Ständers, der sich sofort in seiner Hose lang macht, denkt er: „Ich kriege ne Latte und löse!“, denn vor seinen Augen sieht er die Auflösung des Rätsels um Jennis Titten. Mittelgroß und kegelförmig spitz, so wie er es sich vorgestellt hatte, aber doch viel aufregender, denn sie hatten diese merkwürdig aufwärtsgeneigte Form, die nicht viele Frauen haben. Bananentitten! Die Vorhöfe aber kleiner und heller als in seiner Fantasie. Bei den Nippeln hatte er komplett danebengelegen. Sie sind bleistiftdick und verhältnismäßig kräftig bezogen auf die Größe ihrer Titties.
Er wird ein bisschen verlegen, hofft, dass Jenni seinen prallen Lurch übersieht. Aber Jenni geht weder auf das eine noch auf das andere ein. Sie bietet ihm einfach aus der Kühlbox Eistee an und bemerkt dabei ganz beiläufig: „Wenn Du willst, sonn dich doch auch ein bisschen.“ Dabei zeigt sie auf den benachbarten Liegestuhl.
Tatsächlich zieht er blank. Beim Entkleiden versucht er so gut wie möglich seine Latte zu verbergen, was natürlich nicht wirklich gelingt, schon allein deshalb, weil er sie geradezu aus seinem Slip mit dem zu engen Bündchen herauswürgen muss.
Jenni greift das fröhlich auf: „Was freut sich der Kleine denn so? Der ist ja ganz aufgeregt.“
„Sehr witzig“, brummelt Sven, „muss ich das wirklich erklären?“
„Warum nicht“, lacht sie, „bin gespannt, was du für eine Erklärung hast.“ Und weil ihr auffällt, dass das nun wie bei einem Tribunal klingt, fügt sie noch an: „Alles cool, ich weiß ja wie das ist, wenn man untervögelt ist.“
‚Untervögelt‘, die Gelegenheit von ihrer ersten Frage abzulenken, denn er traut sich nicht ihr zu sagen, dass ihr Anblick ihn geil gemacht hat. „Ich? Untervögelt? Wie kommst Du darauf?“
„Ach komm, das sieht man euch doch an, Sabine und Dir, dass da nicht viel geht.

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Beser als Kinopolis

schreibt Lenni_D._Blixen

Hallo Svenja, danke für Dein neuerliches Ticket für die nächste Kopf-Kino-Session! Ja, darüber denke ich auch des Öfteren nach, dass vermutlich 70% der Männer UND Frauen untervögelt sind, wie Du es treffend beschreibst. Wie viele davon wohl nachts in ihren Betten liegen und es sich in aller Stille machen, statt es miteinander zu treiben? Ob die Datenleitungen wohl mehr bei Männern als bei Frauen heißlaufen beim Betrachten einschlägiger Filme? Mein neuester Zyklus, „Die frühen Jahre - Dancing Queen“, thematisiert die ersten Erfahrungen eines 17-Jährigen auf dem Schlachtfeld der Liebe. Bevorzugtes Beuteschema: Frauen, die es brauchen ;-) Ist es normal, dass die Lust, zumindest die aufeinander, verschwindet, wie das Indigo aus der Jeans?  Fragen über Fragen. Jedenfalls ist dieses Portal eine willkommene Abwechslung und Inspiration zum Thema Nr.1. Toll, dass sich so viele Autoren hier austoben und die Facetten der Lust beschreiben. Freue mich, wie es bei Jenni und Sven in den nächsten drei Monaten weitergeht! Gruß, Lenni

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