Offen und bereitwillig bietet sie sich an.
Kann man da noch diskutieren? Sven gibt seinen schlecht gespielten Widerstand auf. Das Rohr, das er vor sich herschiebt, spricht sowieso schon lange eine andere Sprache.
Er kommt über sie und gleitet ohne Mühe in sie hinein. Ist es Einbildung oder ist ihr Lustkanal viel enger als er es von Sabine gewöhnt ist? Er fühlt sich fest umklammert. Vorsichtig gleitet er in ihrem Liebestunnel hin und her, will sich auf keinen Fall zu früh verströmen. Er will das geile Gefühl, auch seinen Triumph über seinen Strahlemann-Bruder, auskosten so lange es geht. Während er langsam und vorsichtig in seine Schwägerin stößt, kann er sich auf die Ellenbogen gestützt mit ihren Titties beschäftigen. Er kann sich gar nicht sattsehen an diesen göttlichen Quarktaschen mit der außergewöhnlichen Form, die von Monsternippeln gekrönt werden. Vorsichtig nimmt er eine in den Mund, soweit es geht, und knabbert zärtlich am Nippel. Jenni reagiert mit wohligem Schnurren, aber nach einer Weile auch ungeduldig.
„Aaah … kannst du … kannst Du auch fester? Stoß mich, ich brauch das. Rammel mal wie ein Mann. Und gib mir Deinen Saft. Zeig mir, dass Du ein echter Wendland bist.“
Oh ja, das war das Stichwort, ein echter Wendland! Wie sein verschissener Bruder.
„Moment, ich will noch ein wenig genießen …“
„Genießen? Scheiß drauf, mach, spritz mir alles rein. Weißt du wie viele Tage ich schon riemig bin?“
Aber dann versteht sie. „Ach, Du hast Angst, dass das deine einzige Gelegenheit ist?“
Sie kichert. „Dein Bruder ist noch drei Monate weg. Meinst Du, ich will mir jede Woche dreimal Gurken-Salat machen müssen? … Keine Angst, du darfst noch alles an mir ausprobieren. Alles, was du dir vorstellen kannst oder auch nicht.“
Ob dieser Verheißung intensiviert Sven seine Stoßbewegung. Mal zart, mal härter hämmert er seinen Docht in den derzeit so wenig gepflügten Acker. Als er bemerkt, dass es ihm kommt, zieht er seinen Schwanz raus und rotzt seine heiße und ziemlich stattliche Ladung auf ihren Venushügel, in das kleine Pelzchen, den Landing Strip oberhalb der rasierten Spalte.
„Ich hatte das ernst gemeint. Was genau hast Du nicht verstanden an ‚Spritz mir alles rein‘? Jetzt hast Du mich um das halbe Vergnügen gebracht.“ Ihre Enttäuschung klang nur halb gespielt.
„Ich konnte ja nicht wissen …“
„… das ich die Pille nehme? Natürlich nehme ich die Pille, oder warum glaubst Du, hast Du noch keine Nichten und Neffen?“
„Sorry, ich mach‘s wieder gut.“
„Das will ich doch hoffen.“
Sven schaute auf die Uhr. „Oh, Fußballtraining ist bald zu Ende. Ich muss dann auch bald …“
Wie sich in den nächsten Tagen herausstellt, hält Jenni Wort und wünscht fortan regelmäßig seine Einsätze zur Abdichtung von kleineren und größeren tropfenden Stellen.
Nicht nur das Alte-Herren-Training muss auf Sicht ausfallen, sondern auch Sabines Yoga-Abend muss für die Turnübungen der beiden herhalten. Die Treffen sind immer reduziert. Reduziert auf das Wesentliche, denn ihre Zeit ist immer sehr limitiert. Um eine optimale Verteilung über die Woche hinzubekommen, nehmen die beiden Rammler noch den Sonntagmorgen hinzu. Wenn sich Sabine als überzeugte Katholikin aufmacht zum Kirchgang, entsteht ein weiteres Zeitfenster. Nur 1,5 Stunden, aber für einen Quicki auf der Rückbank von Jennis Auto oder eine schnelle Nummer im Stehen an einem Baumstamm im nächsten Naherholungsgebiet reicht es immer. Für den Fall der Fälle hat er als Alibi seine Fotoausrüstung im Auto. Als Naturfreund unternimmt er schließlich immer mal wieder Exkursionen in die Botanik.
Avaritia
„Sieben“
17 5-9 Minuten 1 Kommentar
Avaritia
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Beser als Kinopolis
schreibt Lenni_D._Blixen