Und dann, etwa vier Wochen nachdem Marc in den Nahen Osten gereist ist, trifft er Jenni nach der Arbeit in der Stadt beim Tanken. Das Schicksal meinte es gut mit ihm, das fuhr ihm direkt in den Sinn, als er sie interessiert betrachtet.
Sie trägt ein äußerst knappes T-Shirt an diesem heißen Sommertag und offenbar bändigt kein Büstenhalter ihre Brüste! Durch den weißen Baumwollstoff bohren sich verwegen die Igelnasen hindurch. Sven schluckt und versucht nicht allzu deutlich hinzustarren, aber Jenni hat längst seine wohlwollenden Blicke bemerkt.
„Hej, Du, schön dich zu sehen. Sag mal, … kannst‘ mal in den nächsten Tagen vorbeikommen? Da tropft ein Wasserhahn, der im Bad. Vielleicht könntest du da eine neue Dichtung …?“
„Na klar, kein Thema, mache ich gleich morgen.“
Hatte sie herausfordernd geschaut, als sie ihn anguckte? Oder hatte er sich das nur eingebildet? Sven trat der Schweiß auf die Stirn, nicht nur wegen der Hitze. Immerhin war Marc schon vier Wochen weg. Sie hatte also vermutlich schon lange keinen mehr verplättet bekommen. Vielleicht brauchte sie es, vielleicht gab es mehr als eine feuchte Stelle in ihrem Haushalt? Er würde es rausbekommen und wenn ja, wäre er in Selbstlosigkeit da für seine Schwägerin! Vielleicht könnte er endlich seine ganz persönliche Habgier befriedigen, nicht die nach Geld und Gold, sondern die nach seines Nächsten Weib!
Der nächste Abend war sehr günstig für diese Vorhaben. Er würde einfach sein „Alte Herren – Fußballtraining“ schwänzen.
Er konnte leider nicht duschen, das hätte sein Eherochen nicht verstanden vor dem Sport, aber im Auto legte er einen Herrenduft auf, wollte auf jeden Fall gut riechen. Im Fall der Fälle konnte er sicher auch bei seiner Schwägerin duschen.
Jenni öffnete direkt nach dem Klingeln, fast als ob sie hinter der Tür gewartet hätte, und umarmte ihn.
Avaritia
„Sieben“
9 5-9 Minuten 0 Kommentare
Avaritia
Zugriffe gesamt: 465
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.