Azurblau

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Azurblau

Azurblau

Marc R. Kuhn


Ihr Lachen verriet ihm ihre Freude, bei ihren sich unter dem nun nassen Stoff ihres Bikinis abzeichnenden Nippeln, war er sich noch nicht ganz sicher, ob es Erregung oder das kühle Wasser gewesen war.
Ihre Lippen fanden sich zu einem inzwischen vertrauten, aber so aufregendem Kuss wie beim ersten Mal. Aufregender vielleicht, weil der Reiz des Neuen, der Erfahrung mit der Lust des Anderen gewichen war. Sie wussten einander zu reizen, zu verführen und letztlich erschöpft und glücklich zu machen. All das lag bereits in diesem ersten Kuss.
Einem Kuss, der ihn spüren ließ, wie ihr Lächeln breiter wurde, als er ihr Bikinihöschen nach unten zog, und ihr bewusst wurde, dass ihr Auftritt auf der Treppe ihn in seinem Verlangen schon ein ganzes Stück weiter getrieben hatte in ihrem Spiel, als sie es sonst gewohnt war. Was ihr offensichtlich gefiel.
Was sie aber klar lachen ließ, war als er sie auf den Rand hob, ihr Höschen über ihre Füße zog, achtlos in den Pool fallen ließ, nur um seinen Kopf zwischen ihre Schenkel zu senken und auf ihre Scham zu küssen.
Aus ihrem Lachen wurde ein unterdrücktes Stöhnen. Das sich aber rasch aller Fesseln entledigte, als seine Zunge zunächst ihre Scham teilte, in sie drang und dann begann sie zu erforschen. Jedes Mal, dachte sie, jedes Mal gibt er mir das Gefühl mich zu lieben, statt mich nur zu vö…., bevor sie sich auf die Lippen bis und verlernte zu denken.
Kleine lustvolle Schreie entfuhren ihr, die sich in den Hügeln um ihre Villa verloren, als er ihren Kitzler begann zu liebkosen. Sich langsam an ihn herantastend, umkreisend, bis er ihn berührte und ihren Rhythmus fand. Den, der sie unweigerlich kommen ließ. Und dann immer wieder.
Sie sank nach hinten auf die von der Sonne gewärmten Platten, nicht mehr fähig sich aufrecht zu halten, von lustvollem Zittern erfüllt. Hätte sie noch denken können, hätte sie sich höchstens noch gewünscht, dass er sie… und blickte ihn verwirrt an, als er aus dem Wasser glitt, sie an der Hand nahm, ihr aufhalf und zu einer Liege führte. Noch schwer atmend von dem Spiel seiner Zunge, ließ sie sich auf allen Vieren auf die Liege sinken.
Bevor sie noch aufreizend und einladend über die Schulter blicken konnte, glitt er in sie. Sie keuchte seinen Namen, als er sie hart vollständig ausfüllte, so tief wie möglich in ihr verharrte, sich selbst zusammenriss und dann begann sie zu nehmen. Ohne große Raffinesse, darum ging es nicht mehr. Nur noch um die pure Lust, seine Anbetung für ihre Schönheit, die Erfüllung seines Verlangens. Jeder Stoß von ihrem Stöhnen begleitet, jedes Stöhnen von ihm mit einem Stoß belohnt.
Bis sie inmitten dieses unwirklich schönen Bildes mit ihm kam, und das Unwirkliche, in diesem einen süßen Moment, zur perfekten Realität werden ließ.
Eine Perfektion, die sie beide schon bald wieder anstreben würden.

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