Babarians Ende

Nach dem großen Sterben – Teil 13

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Babarians Ende

Babarians Ende

Reinhard Baer

Er trat an das Pferd von Linda, „also, wenn ich bitten darf!“
Linda sah mich hilfesuchend an, ich zuckte nur ratlos mit der Schulter. Dann knöpfte Linda ihre Jeans so weit auf, dass sie sie an der rechten Pobacke etwas herabziehen konnte. Eine Nummer kam zum Vorschein ‚717‘.
„Absteigen,“ befahl der Outlaw-Anführer, „aufgrund der Gesetze von Tillmann County bist du dem rechtmäßigen Eigentümer zurückzugeben.“
‚Was für Gesetze?‘ dachte ich noch, ‚das ist ja lächerlich.‘ Ich spannte den Hahn meines Colts, aber sechs Männer, drei Outlaws und die drei Handlanger vom Schweinchen Dick zielten jetzt mit entsicherten Waffen auf uns. Hier war nichts mehr zu machen – im Moment. Linda stieg ab, Verzweiflung und Tränen in den Augen. Sofort wurde sie in den Plymouth verfrachtet und die ganze Bagage fuhr ab. Die Männer auf der Ladefläche des Pickup behielten uns bis zum letzten Moment mit Waffe im Anschlag im Auge.
„Schnell zurück zu Joseph!“ sagte ich und gab Smith die Sporen. Jill und Ellen folgten. Joseph war entsetzt, aber nicht überrascht.
„Ja, seit gestern ist wieder ein Frauenhändler in der Stadt, der muss euch gerade noch gesehen haben, als ihr das ‚Courthouse‘ verlassen habt.
Wir waren verzweifelt. „Und nun?“
„Erst Mal Ruhe bewahren!“ Joseph war die Ruhe selbst in dieser Situation. „Er wird erfahrungsgemäß noch bis morgen oder übermorgen bleiben. Wir müssen rausbekommen wo er mit Linda und den anderen Frauen die er vermutlich kauft oder gekauft hat bleibt. Wir müssen ihn tagsüber gründlich observieren. Nach Einbruch der Dunkelheit wird das nicht nötig sein. Nachts würden nur Menschen fahren die nicht ganz dicht sind. Passt auf wir machen das so …“
Im Folgenden entwarf Joseph den Observationsplan. Orte, Beteiligte, Zeiten, …
Alle wurden eingespannt, inklusive ihm selbst um das Grand Hotel und das Courthouse zu überwachen. Unsere Geduld wurde belohnt.

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