Emma-Sophie gefiel ihm ein bisschen besser. Das lag auch an ihrer selbstbewussten Ausstrahlung, die für ein 19 jähriges Mädchen recht ausgeprägt war.
Emma kam eine Idee. Wenn diese Simone nur ein klein bisschen wie ihr 2019er Gegenpol gestrickt war, konnte es klappen! Sie flüsterte ihrer Freundin zu: „Simone, lass uns ein süßes Spiel ausprobieren! Der Titel lautet: Mama und Tochter. Sag mir, was dir dazu einfällt?“ Simone grinste.
„Na ja, dass diejenige, welche die Tochter spielt, wohl den Popo vollkriegen wird! Deiner dürfte ja noch sehr empfindlich sein…“, warf sie schmollend ein, „…also muss ich wohl den meinen hinhalten!“
Simone schien dennoch nicht abgeneigt, ihren Beitrag zu diesem Spiel leisten zu wollen. Emma-Sophie hatte den richtigen Nerv getroffen! Die jungen Frauen betraten einen Trampelpfad, der auf eine kleine Lichtung führte. Dort stand eine kleine Ausflugshütte, die ihnen sehr gelegen kam. Es war mehr eine Art Unterstand, die den Wanderern Schutz bieten sollte. Emma setzte sich auf eine aus Baumstämmen grob gezimmerte Bank. Sie winkte sich ihr angebliches Töchterchen heran. Richard schlich sich an. Der junge Mann war voller Hoffnung, dass es gleich etwas Interessantes zu sehen gab.
„Du warst wieder sehr garstig, Simone! Dafür werde ich dir gleichmal den Popo verhauen. Komm nur her, du schlimmes Mädchen, damit ich dich übers Knie legen kann!“ Simone gehorchte ihr aufs Wort.
Emma stand schon lange auf Simone. Sie fand sie unheimlich scharf, vor allem in den knappen Miniröcken, die das gertenschlanke Mädchen bevorzugte. Emma stellte mit Freude fest, dass auch die Backfisch-Simone einen sehr hübschen Anblick bot. Simone schrie auf, als Emma ihr das Kleid hob: „Bist du verrückt, Emma-Sophie! Du kannst mich doch nicht vor aller Augen aufdecken?“
„Es ist doch niemand hier, Simone! Außerdem bin ich heute deine Mama und die darf das sehr wohl!“ Simone wimmerte vor lauter Scham.
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