Backfischnöte

Fortsetzung Episode 1 aus: Emma-Sophies Zeitreise

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Backfischnöte

Backfischnöte

Andreas

Emma konnte es sich nicht anders erklären: „Und ewig grüßt der rote Popo…!“, dachte sie voller Selbstironie als sie ihr Nachthemd lüftete. Der Handspiegel sprach die Wahrheit. Emmas betrachtete ihr mitgenommenes Gesäß. Die Backen wirkten dicker auf sie, fast schon wie pralle Luftballons. Heiße, dunkelrote Schwellungen fühlte sie unter ihren Fingern, die noch dazu ziemlich weh taten. Emma hoffte nur, dass es nicht wie in besagtem Film weiterging. Sie hatte keine Lust, immer wieder denselben Tag zu erleben und schon gar nicht erneut den Po vollzukriegen.

Es schien ihr erspart zu bleiben. Dem Wandkalender nach, musste es Sonntag sein. Emma-Sophie brauchte also nicht in die Schule zu gehen. Sie wollte sich gerade wieder ins Bett kuscheln, als die Mutter nach ihr rief: „Komm endlich zum Frühstück, Emma! Wir wollen doch in die Kirche gehen…“
Das fehlte Emma gerade noch! Sie dachte voll Sorge an die harte Kirchenbank. Das hatte ihrem wunden Popo gerade noch gefehlt! Emma-Sophie gab nun mächtig Gas, um sich kirchgangfertig zu machen. Gewaschen, gekämmt und in ein hübsches Sonntagskleid gewandet, erschien sie kurz darauf im elterlichen Speisezimmer. Nun entdeckte sie auch ihren Vater, der an der Spitze des Esstisches saß. Am anderen Ende nahm Emmas Mama Platz, während ihrer auf der Seite zu sein schien. Emma gegenüber lümmelte Markus, Emmas Bruder. Emma schmunzelte, als sie ihn näher betrachtete. Der 18jährige Junge trug einen marineblauen Matrosenanzug, Kniestrümpfe inklusive. Normalerweise trug ihr Bruder ausgeleierte Sporthosen von teuren Markenherstellern.

Als Emma an ihr eigenes Outfit dachte, verging ihr das Lachen. Das weiße Sommerkleid reichte ihr bis zu den Waden, die ebenfalls Strümpfe bedeckten. Emma-Sophie war heilfroh, dass ihr niemand untendrunter gucken konnte. Diese Hosen waren ja lächerlich! Emma zog sich sonst nur Sloggis drunter, oder wenn es allzu heiß war auch mal einen sportlichen String.

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