Badespaß in Manitou

Nach dem großen Sterben – Teil 9

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Badespaß in Manitou

Badespaß in Manitou

Reinhard Baer

In den Resten ihres Negligés baumelten die faltigen Überreste ihrer Titten wie leere Schläuche. Untenrum bedeckten die fransigen Reste der Nachtwäsche nicht mehr ihrem Schambereich und sie trug ihren riesigen Busch zur Schau. Konnte es sein, dass die Haare weiter wuchsen an den Donalds? Das wäre creepy.
Schwankend mit baumelndem beeindruckend langem Dödel wankte ein komplett nackter Donald auf mich zu. Wer weiß, vielleicht war der Nackte mit einer hässlichen Bisswunde im Brustkorb ihr Stecher gewesen und beide im Schlafzimmer überrascht worden. Fickend sterben wäre nicht der schlimmste Tod gewesen! Mit einem hässlichen Knirschen schrammte mein Bowiemesser an irgendeinem Schädelknochen des vermeintlichen Stechers entlang, bis es den Weg ins Stammhirn fand. Routiniert und mit vereinten Kräften sorgten wir dafür, dass diese Gestalten fortan keinen Unfug mehr machten.

Manitou

Kurz nach dem wir wieder aufgesessen hatten, erreichten wir Manitou. Am Eingang der Stadt eine Barrikade aus Autowracks. Damit hatten sie die Donalds sicher nicht fernhalten können. Zu viele Wege gab es in die Stadt und vermutlich hatten die Stadtbewohner auch viel zu spät erkannt, dass die Gefahr auch in den eigenen Reihen lauerte. Alle Menschen trugen das Virus bereits in sich. Selbst wer nicht nur die Hand eines Donald starb, sondern an einer Schusswunde oder meinethalben auch an Altersschwäche … ‚kam wieder‘!
Wie sich bald herausstellte war Manitou völlig ausgestorben, eine regelrechte Geisterstadt. Die Gebäude sämtlich längst geplündert, wie wir feststellen mussten. Vielen Türen und Fensterläden schlugen bei dem herrschenden leichten Wind immer mal wieder zu und öffneten sich wieder. Ausgebleichte Reste von Vorhängen flatterten wie Fahnen aus leeren dunklen Fensterhöhlen. Schnurstracks zog sich die 183 als lange gerade Straße von Norden nach Süden durch die Reste von Manitou.

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