Noch ehe ein weiterer Gedanke möglich war, legte sich plötzlich eine Hand auf ihren Rücken. Sie erstarrte. Doch diese Hand packte nicht grob und verletzend zu, sondern begann sanft zu streicheln. Auf und ab. Und noch bevor sie anfangen konnte zu schreien, gesellte sich eine zweite Hand dazu und begann ihre Lenden zu massieren. Irgendwie vertraut. Das Verstörendste aber an dieser Situation überhaupt war jedoch, dass sich Thea nicht erinnern konnte, jemals so sanft berührt worden zu sein. Fast schüchtern näherten sich ihr diese kräftigen Männerhände.
Als nächstes spürte sie den heißen Atem des Typen an ihrem Hals. Ein schwerer Geruch nach Moschus legte sich über die enge Umkleidekabine. Noch immer streichelten die Hände zärtlich über ihren Rücken. Er hätte ihr brutal Mund und Hals zudrücken können. Aber das tat er nicht.
Draußen hörte sie Stimmen! Sie könnte schreien und binnen Sekunden wären Leute hier. Dieses Risiko schien er aber einzugehen. War er sich etwa sicher, dass sie das Spiel mitspielen würde, wenn sie die Sicherheit hatte, jederzeit abbrechen zu können?
Das Geräusch des Staubsaugers der Reinigungskräfte drang zu ihnen herüber. Und kam langsam näher. Sie wusste, dass sie bald entdeckt werden würden.
Führte sie eigentlich dieses Spiel?
Irgendein bis dahin verborgenes aber ziemlich verdorbenes Ich von Thea gewann in diesem Augenblick die Oberhand und sie beschloss mitzuspielen. Und sich nicht umzudrehen.
Seine Zunge knabberte nun an ihren Ohrläppchen. Bartstoppeln wie aus Eisen bohrten sich in ihre Haut. Sie spürte seinen nackten durchtrainierten Oberkörper. Er fühlte sich jung an. Einer von den Schulschwänzern? Ob sich einer von denen so etwas traute? Sie vibrierte regelrecht. Diesmal vor Lust. Dann umfasste er sie und begann mit angefeuchteten Fingern ihre Nippel zu bearbeiten. Geilheit stieg in ihr empor und ließ jeden Zentimeter ihrer Haut erschauern.
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