Badeverbot

8 8-14 Minuten 0 Kommentare
Badeverbot

Badeverbot

Mar, Sascha del

Sie spürte das Kribbeln bis unter ihre Kopfhaut. Dann glitt seine Hand zurück und sie hörte wie er den Reißverschluss seiner Hose öffnete. Feuchtigkeit sammelte sich zwischen ihren Oberschenkeln. Sanft drückte er ihre Beine auseinander und ohne weitere Vorwarnung drang der riesige brettharte Schwanz in sie ein. Er stöhnte auf und sie presste ihren Rücken an seine kräftige Brust. Leicht kitzelten sie seine Schamhaare. Er stieß zu. Heftig und trotzdem zärtlich mit leicht kreisenden Bewegungen. Gleichzeitig biss er leicht in ihren Nacken.
So wollte sie es. Dies hier war losgelöst von jeglicher Normalität. Es war gefährlich. Dreckig. Wie räudige Straßenköter. Thea spürte seine offene Jeans an ihrer Haut, sein Oberkörper rieb sich an ihr während er sie an die Wand drückte. Sein Rhythmus beim Ficken törnte sie unheimlich an. Sie konnte sich trotz oder gerade wegen dieser Situation fallen lassen wie schon lange nicht mehr. Es war als hätte sie ihren Körper verlassen und eine andere Thea hatte die Regie übernommen. Als würde sie sich selbst dabei zusehen und gebannt erkennen, zu was ihr Innerstes fähig war. Und dann spürte sie es von ganz unten. Erst unmerklich doch dann drückte das Gefühl immer stärker an die Oberfläche und entlud sich in einem schier endlosen Orgasmus. Thea zitterte und schrie – wohl wissend, dass die Leute draußen das hören mussten. Doch er schien davon unbeeindruckt und fickte sie weiter wie ein Tier. Seine Stöße wurden schneller. Ohne Gnade hämmerte er weiter in sie hinein. Und dann begann er unterdrückt aufzustöhnen, drückte sie noch stärker an die Wand, während sein Prügel in ihr zuckte und sie spürte, dass er in ihr kam. Heftig und intensiv. Schweiß tropfte von seinem Gesicht auf ihren Rücken. Für einige Sekunden standen sie reglos da. Dann hauchte er sanft einen Kuss auf ihren Rücken. Sie hörte das Geräusch des Reißverschlusses seiner Jeans und im selben Augenblick glitt die Kabinentür von außen wieder zu. Thea war wieder allein.
Mit zitternden Knien schnappte sie ihre Sachen, zog sich hastig an und stürmte nach draußen. Es war niemand zu sehen. Kein Bademeister. Keine Schulschwänzer. Ein leichter Nieselregen legte sich auf ihr heißes Gesicht. Benommen trat sie durch den Ausgang auf die Strasse.
Ein Fenster wurde irgendwo geöffnet. Leise Musik wehte zu ihr herüber.
Die Stadt erwachte aus ihrer Trance der vergangenen Hitzetage.
Alles war wie immer.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 26248

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben