Barbara, das Busenmonster

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Barbara, das Busenmonster

Barbara, das Busenmonster

Anita Isiris

Die meisten kannten von Barbaras Busen nur die Silouhette. Sie stützte ihren Apparat konsequent mit einem weissen Baumwoll-BH. Weiss der Teufel, woher sie den hatte. Cup D kam nämlich niemals hin. Barbaras BHs waren vollkommen blickdicht. Obwohl sie meist weisse T-Shirts trug, war nicht mal der Hauch eines Schattens einer Brustwarze zu erkennen. Ob tellerförmig, pfirsichkernartig, dunkel, hell, zugespitzt, gedrillt, gezackt, gegrillt oder gegerbt: Barbaras Nippel waren eines ihrer bestgehüteten Geheimnisse. Sie war die Kleinste in unserer Klasse, ich weiss das noch, als wäre es gestern gewesen. Der Schularzt mass 1.54 m. Von der Ferse bis zum Scheitel. Zu unserer Überraschung duschte sie nach dem Turnunterricht stets im BH. Untenrum war sie nackt, so wie wir alle, und das schien ihr keine Probleme zu bereiten. Natürlich und unverklemmt zeigte sie ihre dicht behaarte, schwarz gekrauste Muschi. Den Monsterbusen aber behielt sie für sich. Den bekam keine von uns zu sehen. Damals wusste noch niemand etwas über Schönheitschirurgie und Silikoneinlagen – obwohl es das schon gab. Silikon wurde aber eher in der Unfallchirurgie eingesetzt, oder nach krebsbedingten Brustamputationen. Zur Schönheit und Straffung? Nö. Natürlich war angesagt. Barbara rasierte noch nicht mal ihre Achselhöhlen.

Längst hatten die Jungs ein ganzes Repertoire an Tricks aufgebaut, um einen Blick auf Barbaras schwere Brüste zu erhaschen. „Kann ich Dir beim Übersetzen helfen?“ fragten sie etwa und stellten sich so hinter die Schreibende, dass sie das Tal zwischen ihren beiden Melonen in Ruhe betrachten konnten. Barbara wusste sehr wohl um ihre Reize, äusserte sich dazu aber nie – nicht einmal nach der Klassenparty vom 12. September 1974, als jeder, aber wirklich jeder, zu mindestens einem Song von Sparks, Slade, Queen oder Les Humphries Singers geschlossen mit ihr getanzt hatte. Jaja, das geschlossene Tanzen. Ich mochte es ganz gern, wenn ein Junge sich dicht an mich schmiegte, um möglichst viel zu spüren. Die Frechsten unter ihnen legten mir auch noch gleich die Hand an den Hintern, um zu spüren, ob er muskulös war oder so. Wieso sie aber mit Barbara geschlossen tanzten, war allen klar. Selbst der Geschichtslehrer konnte sich ihr nicht entziehen und kriegte sich nicht ein. Er drückte Barbara herzlich an sich, und die Brüste der kleinen Kollegin wurden gegen seinen Schmerbauch gepresst. Er schien das zu mögen und liess während drei ganzen Songs kein einziges Mal von ihr ab. Dann kam die befreiende Saftpause, und Barbara atmete sichtlich auf. Sie schenkte sich Holundersirup ein und biss herzhaft in ein Canapé. Sie war total durchgeschwitzt – und zum ersten Mal konnten wir den Ansatz ihrer Brustwarzen erahnen. Das Licht war aber zu schummrig für scharfe Details. Barbara war mit ihrem Körper dermassen zurückhaltend, dass sich allmählich nicht nur die Jungs, sondern auch wir Mädchen brennend dafür interessierten, wie sie wohl nackt aussah.

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