Sofort steigt mir ein wunderbarer Duft in die Nase: warm, rauchig, ein Hauch von Holzofen und die süßliche Frische der sonnengereiften Tomaten.
Anjas Tres Sorprese sind nicht weniger lecker. Eine wunderbar herbstliche Pastavariation von frischer Tagliatelle mit würzigem Hirschragout, hausgemachten Ravioli mit cremiger Steinpilzfüllung in Salbeibutter und Penne Arrabbiata mit einer feurig roten Tomatensauce, auf der frisch geriebener Pecorino schmilzt. Toni hat sich mal wieder selbst übertroffen.
„Dann wollen wir mal“, sagt Anja und zückt ihr Handy. Eine Sekunde später summt es erneut in meiner Hose. Die Vibration an meiner Klit ist jetzt so heftig, dass es mir den Atem raubt. Ich hatte gehofft, wenigsten noch ein paar Bissen in Ruhe essen zu können, aber Anja kennt wie immer kein Erbarmen. Mit zittrigen Fingern entsperre ich auch mein Handy und schalte Anjas Toy auf Stufe 3. Sie zuckt kurz zusammen, wischt sich nervös eine Strähne aus dem Gesicht und versucht dann, sich auf ihr Essen zu konzentrieren. Es fällt ihr sichtlich schwer.
Auch bei mir ist die Hölle los. Wellen der Lust jagen durch meinen Körper, ich bekomme überall Gänsehaut. Es ist ein sensorischer Overkill: die Geschmacksexplosion der Steinofenpizza in meinem Mund, ihr unwiderstehlicher Duft in meiner Nase, die krasse Vibration an meiner Lustperle, und das extrem geile Schauspiel, das mir meine Liebste bietet, während sie langsam, aber sicher auf einen Orgasmus zusteuert, den niemand außer mir bemerken wird. Ich sabbere regelrecht aus allen meinen Öffnungen, kann mich immer weniger auf mein Essen konzentrieren. Auch Anja ist jetzt komplett auf der Reise. Mit verzücktem Gesichtsausdruck wiegt sie ihr Becken vor und zurück, kaum merklich, aber doch eindeutig, während sie mit zittrigen Händen versucht, Tagliatelle auf ihren Löffel zu drehen.
Beim Lieblingsitaliener
25 12-19 Minuten 1 Kommentar
Beim Lieblingsitaliener
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Chapeau!
schreibt rockroehre