Ich habe am Nachmittag mit meiner Freundin Julia, Julia Wallner, ein wenig gechattet. Von knapp vier weg. Das hat sicher bis fünf gedauert“
„Worum ist es in diesem Chat gegangen?“
Jessica wurde rot. „Naja, Frauenthemen eben. Schuhe, Kleidung, lästern über andere. Sie wissen ja…“ ein nervöses Lächeln huschte über Ihr Gesicht.
„In Ordnung, wir besorgen uns das Protokoll dieses Chats von ihrem Betreiber. Und sollte sich herausstellen, dass Sie nicht über Frauenthemen, also Schuhe, Kleidung und
schmutzige Wäsche anderer geplaudert haben, wissen wir, dass dieses Gespräch nicht von Ihnen geführt worden ist, sondern eventuell von einer Komplizin.
In 20 Minuten sollten wir das überprüfen können.“
„Halt, warten Sie!“
die Gefesselte schrie beinahe. Ihr Kopf hatte eine hochrote Farbe angenommen und
sie rutschte unsicher auf ihrem Stuhl herum.
Jetzt erst fühlte sie den kühlen Lederbezug des Stuhls auf ihrem Unterschenkel und ihre vor Aufregung aufgerichteten Nippel, die sich am Kleid rieben.
„Ich habe gelogen. Wir haben gechattet. Aber nicht über diese Klischeedinge.“
„Aha“ der Lautsprecher klang interessiert.
„Worüber denn dann? Denken Sie daran, je mehr von Ihrer Aussage mit dem Verlaufsprotokoll übereinstimmt, desto mehr sind wir gewillt, Ihnen zu glauben.“
Sie würgte den monströsen Kloß in ihrer Kehle hinunter und versuchte, sich zu konzentrieren. Nach ein paar Atemzügen hatte sie sich soweit im Griff, dass sie die Augen schließen konnte und sich so genau wie möglich an das Gespräch erinnern konnte.
„Man, wir haben über Sex geredet..“ Stieß sie hervor. „Und über Phantasien.“
„Was genau?“ fragte der Lautsprecher
Eveline stöhnte nervös. „Man, ist das peinlich. Nun, Julia hat mich gefragt, was mein Mann so mit mir anstelle, dass ich so zufrieden wirke.“
„Und was haben Sie geantwortet?“ Der Lautsprecher war unerbittlich
„Reden Sie endlich Mädel, es geht hier um Alles.“
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