Bellissimo Italiano

Pfeffer & Salz - Teil 3

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Lenard D. Blixen

Sie saß auf einem der Barhocker an der Küchenbar, ein Bein übergeschlagen, den Kopf mit einem vielsagenden Lächeln zur Seite geneigt: „Hallo Mario, wie schön, Dich wiederzusehen. Ich heiße übrigens Eva. Wenn das in Ordnung ist, dass wir uns duzen, ok?“ Adam kam hinter ihm in die Küche: „Adam, angenehm.“ Adam war etwas reservierter als Eva. Heute war es ihr Turn.
„Ja gern, Mario, steht ja drauf!“, er zeigte auf den Namen an seinem T-Shirt und reichte Eva seine Hand. Schnell drehte er sich um und gab auch Adam die Hand.
Marios Blick schwenkte wieder zu Eva, dieses Mal hatte sie einen kurzen, schwarzen Seidenmantel an mit roten Drachen und anderen asiatischen Motiven. Ihre Beine steckten in schwarzen Strümpfen, unschwer zu erkennen, weil der Seidenmantel kaum lang genug war, den Spitzenabschluss des Strumpfes zu bedecken. Offensichtlich wurden die Strümpfe von einem lilafarbenen Straps gehalten, worin der Strumpf eingezwickt war. Sie trug dazu passende lila Lack-Pumps. Sein Blick glitt höher, der Seidenstoff war nur locker zusammengebunden, so dass der Blick ganz ungeniert frei war auf Evas linke Brust. Sie trug einen sogenannten Balkonette-BH oder auch Büstenhebe genannt. Darin lagen ihre Brüste wie in einer Anbietschale, die Brustwarzen frei zur Verkostung. Bestimmt waren es C-Körbchen, tippte Mario im Geiste. Eva strahlte Mario erwartungsvoll an: „Na, junger Mann, hat ‘s Dir die Sprache verschlagen?“ Eva rutschte von ihrem Barhocker. Dabei löste sich der Knoten vollends und Mario glaubte, gleich umzufallen. Ihm war schwindelig und er suchte Halt an der Küchentheke. „Was, was ist das?“, fragte er ungläubig. „Ich glaub, ich träume!?“ Wie ein gehetztes Tier schaute er zu Adam, dieser grinste über beide Backen und sagte: „Hast Du noch nie eine so wunderschöne Frau gesehen, die Dich so will?“

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