Bellissimo Italiano

Pfeffer & Salz - Teil 3

4 16-26 Minuten 0 Kommentare
Bellissimo Italiano

Bellissimo Italiano

Lenard D. Blixen

„Ja, aber…“
„Nichts aber! Eva hat einen unbändigen Appetit! Sie will Dich vernaschen, hörst Du?“
„Ja, aber – das ist doch Ihre, ähm, Deine Frau, verdammt! Und ich soll es ihr besorgen? Jetzt? Hier?“
„Schau, Mario, wir sind seit fast zwanzig Jahren glücklich verheiratet. Nach zwanzig Jahren hat sich viel geändert, aber die Sehnsucht, die Geilheit bleibt! Wenn auch nicht mehr in dem Maße wie früher, aber immerhin – die Gefühle sind immer noch da! Ihr habt meinen Segen! Los Mann, besorg ‘s ihr, bevor ich mir‘s anders überlege!“
„Und wehe, Du besorgst es ihr nicht richtig! Wenn ich da Klagen höre, wirst Du hier nie wieder eine Pizza bringen, verstanden!“ Adam versuchte, einen strengen Ton anzuschlagen.
Mario blickte wieder zu Eva. Sie stand leicht breitbeinig, das Mäntelchen war vollständig geöffnet, wie ein Vorhang beim Theater. Darunter prangten zwei herrlich große Brüste mit dunklen Höfen mit leicht helleren, steif aufragenden Warzen, groß wie Himbeeren. Das alles war in eine lilafarbene „Geschenkpackung“ eingebettet, abgesetzt mit schwarzer Spitze. Wenn man da überhaupt von Verpackung reden konnte. Es war mehr eine Präsentationsemballage!
Eva betrachtete Mario mit zunehmender Lust, trat einen Schritt auf ihn zu und fasste mitten in die Schürze, die sich bereits mächtig nach vorn wölbte. Sie zog Mario mit sich wie einen Hengst, der zur Stute geführt wurde.
Hilflos blickte er zurück zu Adam, der bye, bye winkte: „Viel Spaß! Und keine Klagen, hört ihr beiden?“
Im Haus war es muxmäuschenstill. Nur Evas Schritte mit den High Heels auf den Fliesen knallten in Adams Ohren wie Pistolenschüsse.
Wie wird es sich anhören, anfühlen, wenn Eva gleich von diesem Typen genagelt würde? Nicht nur Adams Herz schlug ihm fast aus seinem Hals heraus.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 683

Weitere Geschichten aus dem Zyklus:

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben