„Bitte tue unserer Mutter nicht weh. Sie ist die beste Mutter, die ein Kind sich wünschen kann.“
Ich spürte die warmen, weichen Lippen von Beritt und doch waren es die ihrer jungen Tochter, Rahel. Wie konnte es sein, dass diese beiden zauberhaften Wesen mich empfingen, als wäre ich ein alter Freund ihrer Mutter.
Beritt nahm mich wieder bei der Hand und ging mit mir zurück zur Treppe. "Gute Nacht, ihr beiden!"
"Gute Nacht Ma, gute Nacht John!", kam es von den Töchtern zurück.
Beritt ließ meine Hand auch nicht auf der Treppe los und statt mit mir ins Wohnzimmer zu gehen, wie ich erwartet hatte, steuerte sie direkt auf ihr Schlafzimmer zu. Ich war etwas irritiert, was hatte sie vor? Wollte sie etwa nochmal Sex? Zumal ihre Töchter im Hause waren. Irgendwie brach in meiner Hose die Hölle los. Mein Schwanz zuckte, wie verrückt und es wurde augenblicklich eng in meiner Jeans.
Sie schloss die Tür und drehte sich langsam zu mir um: "Du hast mir vorhin im Büro die schönsten Gefühle geschenkt, die ich schon so lange nicht mehr fühlen durfte und da uns meine Chefin gestört hat, möchte ich es wieder gut machen. Natürlich nur wenn du es auch willst?"
Ich war sprachlos. "Aber deine Töchter sind im Haus!" Versuchte ich einzuwenden.
"Du hast sie doch kennen gelernt. Was meinst du, warum die dich so herzlich begrüßt haben? Weil du der erste Mann bist, den ich mit Nachhause bringe und du kannst sicher sein, die freuen sich unsagbar für mich. Und außerdem mögen sie dich!"
"Woher willst du das denn wissen?", frage ich etwas ratlos.
"Weil meine Töchter den gleichen siebten Sinn für Menschen haben wie ich. Oder glaubst du wirklich, ich hätte mich so ohne weiteres von dir küssen lassen und mich dir hingegeben, wenn ich nicht von dir überzeugt gewesen wäre. Immerhin habe ich deinem Heiratsantrag zugestimmt, schon vergessen?"
Beritt stand so dicht vor mir, dass ich wieder alles um uns herum verschwommen sah.
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