Im Moment war ich überrascht, denn Mädels in dem Alter sind in der heutigen Zeit sexuell schon sehr aktiv. „Aber das ist doch schön!“, antwortete ich. „Sie will sich bestimmt für den Mann aufheben, mit dem sie für immer zusammen bleiben möchte.“
„Nein das ist nicht der Grund!“ Beritt stockte, bevor sie leise weiter sprach. „Sie möchte lieber heute als morgen ihre Jungfräulichkeit verlieren, hat aber mit ihren wenigen Freunden bisher nur negative Erfahrungen sammeln können. Als sie vor einiger Zeit heulend nach Hause kam und mir erzählte, wie grob ihr derzeitiger Freund sie begrabbelt hatte, war sie am Boden zerstört. Ich riet ihr damals, sie solle auf den Mann warten, der ihr gefiele und dem sie vertrauen könne. Am besten wäre ein Mann mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen, da das erste Mal etwas weh tun könne.“
Beritt setzte sich auf und lehnte sich mit dem Rücken an die gepolsterte Rückwand des Bettes.
Nach einem Blick in ihre vor Kummer getrübten Augen, setzte ich mich neben sie, nahm ihre Hand und sagte: „Aber das ist doch die richtige Einstellung, nur so wird sie Sex immer als eine der schönsten Sache betrachten, die zwei Menschen miteinander haben können.“
„Das habe ich damit ja auch gemeint. Aber seit gestern ist es anders geworden!“ Geknickt schaute sie auf unsere verschränkten Hände.
„Wieso ist es seit gestern anders geworden, hat sie einen neuen Freund kennen gelernt und der will keinen Sex mit ihr?“
Deutlich konnte ich spüren wie Beritt zögerte und mir selber wurde ihr Verhalten langsam etwas unheimlich.
„Sie hat dich kennen gelernt!“
„Ja und?“
„Sie hat uns beim Sex beobachtet und wie du so zärtlich mit mir umgegangen bist, ist ihr der Gedanke gekommen, du sollst der erwählte Mann sein, der sie entjungfert.“
Erschrocken setzte ich mich aufrecht hin: „Das ist nicht ihr Ernst, oder?“
„Doch, es ist ihr voller Ernst. Das war auch der Grund, warum sie heute Morgen aus der Küche geflüchtet ist.
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