Glaub mir Jackie, danach war ich froh, dass sie mir die Bürste schenkte. Ich hätte sie verbrennen können, habe sie dann aber doch behalten. Darüber bin ich gerade sehr froh! Tante Betty hat mich gelehrt, dass ich Respekt zeigen muss, wenn ich selbst respektiert werden will. Es war eine schmerzhafte Lektion, aber sie hat mich weitergebracht. Vielleicht braucht Cherie dasselbe.“ Die Frauen hörten Cheries fröhliches Singen unter der Dusche, dass ihre gute Laune bezeugte. Cherie duschte ausgiebig, wobei sie selbst beim Einschäumen das Wasser laufen ließ. Darüber ärgerte sich vor allem Jackie, die es wichtig fand, Wasser einzusparen. „Es ist gut, dass du die Bürste behalten hast! Wir sollten Cherie zeigen, dass wir sie als Mensch respektieren, aber dass sie auch dafür verantwortlich ist, sich selbst respektvoll zu verhalten. Ihre Spielchen sind das Gegenteil!“
Cherie wickelte sich ein Handtuch um die Taille, nachdem sie nichtsahnend aus der Dusche hüpfte. Ihr fielen Jackies und Litas skeptische Blicke nicht auf, die auf ihrem halbnackten Körper lagen. „Ich komme gleich zu euch, will mir nur kurz etwas anziehen.“ Cherie föhnte sich in ihrem Zimmer die Haare. Als sie fertig war, schlüpfte sie in ein frisches Höschen, über das sie ihre verwaschene Jeans zog. Cherie schnappte sich noch ein schwarzes Top, ehe sie zu ihren Mitbewohnerinnen zurückkehrte. Im Gemeinschaftsraum war niemand, dafür stand die Tür zu Litas Zimmer offen. „Wir sind hier, Cherie!“ Nichtsahnend betrat sie den kleinen Raum. “Setz dich zu uns aufs Bett!“ Cherie irritierte der Tonfall, da er sie an einen Befehl erinnerte. Sie setzte sich auf die freie Ecke, während Jackie und Lita sie musterten. Erst jetzt sah sie, dass Lita eine Haarbürste in der Hand hielt. Sie klopfte sich damit sanft auf die Oberschenkel, während sie ein Gespräch begann. „Wir sind der Meinung, dass du es mit deinen Boyfriends übertreibst.
Besorgte Freundinnen
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