Betörender Lavendel

Geschichten vom Anfang des Liebens

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Betörender Lavendel

Betörender Lavendel

Stayhungry

Natürlich wollte er das, denn nichts war ihm schöner als eine Frau mit seinem kundigen Mund hochzujagen, ihren Orgasmus bei vollem Bewusstsein zu erleben, in diesem schönsten Moment ganz bei ihr sein, alles an diesem zeitlosen Augenblick ihr zu schenken. Er zog sich langsam zurück aus ihrer Grotte, kniete sich neben die Chaiselongue und senkte sein Gesicht zwischen ihre weit geöffneten Schenkel auf ihr Geschlecht. Der Duft ihres Duschgels und ihrer Hautcreme harmonierte mit dem von Kräutern und Lavendel geschwängerten warmen Luftzug von den Feldern her. Und was er bedauerte, den makellosen Geschmack einer weiblichen Scham nach dem Bade, ermutigte ihn hier an der Pforte ihres ihr eigenen Paradieses auf Wanderschaft zu gehen. Er pflügte mit harter Zunge durch ihren Schlitz nach unten auf ihren Damm und leckte ihren Anus, eine kräftige, dunkel getönte Rosette. Mon Dieu! Mein Gott! entfuhr es Catherine, doch sie wehrte ihn nicht ab, sondern packte seinen Kopf mit ihren Händen und drückte sein Gesicht fest zwischen ihre fesses, ihre Pobacken, auf ihr Poloch. Dieses entspannte sich in der Grenzüberschreitung und wurde mit seiner Liebkosung ganz weich. Doch jetzt gierte er mehr nach ihren Kätzchen, denn mit der Erregung sonderte es diesen unbeschreiblichen Geschmack ab, der Männer wahnsinnig macht, wild, fordernd, bestimmend. Seine Zunge auf ihrer geschwollenen Perle beförderte ihre Lust mehr als jede vorangegangene Zärtlichkeit und die Muskeln ihres Körpers spannten sich kraftvoll. Ihre Schenkel pressten sich an seinen Kopf und ihre Hände zogen seinen Mund auf ihr zuckendes Becken. Jetzt, jetzt überkam sie ihre Klimax und heftig stieß ihr Schambein an seine Lippen und mit einem langgezogenen verhaltenen Schrei durchlebte sie ihren Orgasmus. Als ihr Zucken nachließ, schob er sich nach oben, legte sich neben sie, presste seine nackte Haut auf die ihre, die sie noch im Kleid bei ihm lag, die Brüste mit ihren harten Nippeln offen im Dekolletee und ihr Unterleib nackt mit geöffneten
Schenkeln.

Voudrais-tu baiser ma chatte aussi? Durement, profondernent, vite? flüsterte sie, noch bevor er selbst seinem Begehren einen Entschluss folgen lassen konnte. Möchtest du auch mein Kätzchen ficken? Hart, tief, schnell? Da waren die zärtliche und die sinnliche Liebe, also deren sanfteste und wildeste Verkörperung, im Französischen vollends lebenswirklich so nah beieinander, dass romantisches Küssen und intime Penetration wirklich mit dem Wohlklang desselben Wortes benannt wurden, wo seine Sprache nur vulgäre oder bestenfalls nüchterne Ausdrucksformen kannte. Und das maskuline Wort Katze wurde in seiner femininen Form nur verwendet, wenn es eindeutig und unmissverständlich geboten war. Ja, Catherines Vulva war ein wirklich süßes, schnurrendes, noch in all den olfaktorischen Eindrücken des provencalischen Sommerwindes betörend duftendes Kätzchen. Bien sûr! Aber sicherlich! keuchte er, fasste ihre Beine unter seinen kräftigen Armen, beugte sie weit nach oben neben ihren Kopf und drang in sie. Empfänglich, sehnsüchtig, wollüstig wie sie nun war, hielt er sich nicht mehr auf damit, einen sanften Rhythmus zu finden, jetzt stieß er kräftig in sie und sie packte ihn bei den muskulösen Pobacken und zog ihn zwischen ihre Schenkel, als könnte sie damit erreichen, dass er noch tiefer gelangte in sie mit jedem Stoß seines harten Gliedes. Als das Feuerwerk in der Stadt begann, hörten sie das dumpfe Trommeln der Explosionen gar nicht mehr in dem wilden Taumel ihrer Begattung, als sein Glied unablässig in sie rammte und sein Schambein auf ihre Vulva hämmerte. Wieder und immer wieder. Vor und zurück. Längst schon keuchten sie nicht verhalten, sondern stöhnten wollüstig und Catherine schrie ihre Lust hinaus in die Einsamkeit der Felder. Schneller und schneller stieß er und endlich, nein leider schon bahnte sich sein Erguss an. Die Liege quietschte und Catherine keuchte nur atemlos eine endlose Folge unzähliger Oui! Oui! Oui! Oui! Jaaa, jaaaaa, jaaaa sie wollte es und sie wollte mehr und mehr und als er endlich erschöpft auf sie sank, nahm sie ihn noch zwischen ihren Schenkeln liegend in die Arme und schmuste durch sein Haar, über seine Wangen, seine Lippen, seinen Hals.

Eine Zeit lang noch lagen sie so beieinander, da hörten sie in der Ferne Autos, Gäste und Hausherr kehrten wohl zurück. Catherine wollte Maurice keinen Affront bieten, obwohl doch er sie verlassen würde. Aber sie habe keine Lust auf Drama und auch nicht auf Interesse der Gäste an ihrem Privatleben. Ohne Eile brachte sie ihre Kleidung in Ordnung und trat in die Einfahrt, um fröhlich nach dem Verlauf des Abends zu fragen. Er jedoch zog sich rechtzeitig in sein Zimmer zurück und würde am Morgen im Gespräch beim Frühstück vorgeben, früh wie ein Bär geschlafen zu haben. Obwohl er tatsächlich aufgewühlt von dem Erlebten lange wach lag.

*

Catherine, die er nun so innig herbeisehnte, gab sich morgens beim Servieren des Frühstücks für die Gäste nüchtern, doch schenkte sie ihm in unbemerkten Momenten jenen tiefen Blick, mit dem alles begonnen hatte. Sein Tag auf dem Fahrrad war die Hölle, doch nicht wegen der Hitze auf der Hochebene, sondern wegen seiner Gier nach ihr, und auch das Abendessen mit dieser ausgelassenen Urlaubsgesellschaft konnte ihn nicht ablenken. Doch als er schlaflos lag gegen Mitternacht, schlüpfte Catherine leise in sein Zimmer und dies tat sie nun jede verbleibende Nacht seines Urlaubes. Sie überhäuften einander mit glückseligem Hunger nach tiefem und tieferem Erleben eines ungezügelten Verlangens. Catherine flüsterte, keuchte, seufzte und lockte, bettelte, forderte in zärtlichen unmissverständlichen Worten, was sie ersehnte und was ihr in diesem zeitlosen Augenblick intimster Begegnung um alles in der Welt nicht entgehen sollte. Und er antwortete Dinge wie j'adore tes yeux, tes cheveux, ta chatte, ton cul! Ich bete deine Augen an, dein Haar, dein Kätzchen, deinen Arsch! Sie kniete vor ihm und verwöhnte sein Glied und seine Hoden wie kaum eine Dame je zuvor. J'aime sucer ta bite! J'aime faire une pipe a toi! Ich liebe es deinen Schwanz zu lutschen! Ich liebe es dir einen zu blasen! hauchte sie dabei immer wieder. Va jouir dans ma bouche! Komm in meinem Mund! Das wortreiche Bekenntnis all ihrer sinnlichen Sehnsüchte in allen Nuancen offenbarte ihm nichts, was er nicht auch von sich aus zu durchlieben gedacht hatte. Aber es sprach ihn frei von jeglicher Übergriffigkeit im Missachten gängiger Tabus. Er war ihr willkommen mit all seiner Gier, die ihr nur respektvolles Begehren war, Verehrung ihres Körpers und ihrer Seele.

Und so bat sie ihn schon in der dritten Nacht, als sie im Bad vor dem Waschbecken stand und er hinter ihr kniete und seine Zunge nicht satt werden konnte von ihrem Schlitz - de ta fente - und ihrem Anus - de ton cul -, in ihr Hintertürchen. L'art de ta langue est envoutant! Je t'invite a mon entrée des artistes! Die Kunst deiner Zunge ist betörend! Ich lade dich ein in meinen Künstlereingang! Sie nahm das Fläschchen Lavendelöl vom Porzellanbrett unter dem Spiegel, das den Gästen als Geschenk offeriert war. Huile ta bite, si-te-plâit! Encule-moi,s'il te plâit! Encule-moi avec ta bite, ton poteau, ton phare! Öle deinen Schwanz ein! Fick mich bitte in den Arsch! Fick mich mit deinem Schwanz, deinem Mast, deinem Leuchtturm! Saisis mes hanches e baise-moi! Enfonce vite, durement, profondement! Pousse-moi! Pousse-moi! Je me ferai jouir avec mes doigts! Pack meine Hüften und fick mich! Stoße schnell, hart, tief in mich! Stoß mich, stoß mich! Ich werde mich mit meinen Fingern zum Höhepunkt bringen! Er hatte also nichts zu tun, als seinen gut geölten Schwanz in ihr Poloch zu drücken, sie fest an den Hüften zu packen und ihren Arsch dann hemmungslos durchzuficken. Catherine stöhnte unter seinen Stößen und von ihrer eigenen Hand. Er spürte an der Verhärtung all ihrer Muskeln, wie sie sich auf den Weg machte zu kommen und dann, dann kam sie in wilden Zuckungen, mühsam und reichlich erfolglos bemüht, nicht zu laut zu sein. Sein Becken klatschte noch in wilder Folge auf ihre Arschbacken und er stieß und stieß noch, als sie schon wimmernd all ihre Spannung verlor mit dem Abebben ihres Lustschmerzes. Er griff mit den Linken in ihr nackenlanges Haar, mit der Rechten packte er ihre Brust und nur schwer konnte er der Versuchung widerstehen, sie in den Nacken zu beißen. Endlich kam auch er und spritzte in ihren willig geöffneten Hintern, mehrere Schübe, dann verließ auch ihn jegliche Energie. Er umarmte sie von hinten und sie flüsterte zärtliche Worte, wo sie doch im Schwinden der Erregung auch ihren schmerzenden Po hätte beklagen können. Schmatzend glitt sein Glied aus ihm und mit ihm die Luft, die er hineingepumpt hatte. Je pète devant toi! C'est un cadeau d'amour! Ich pupse vor dir! Das ist ein Geschenk der Liebe! brachte sie lachend Heiterkeit in den kurz peinlichen Moment!

Zwei weitere Nächte hatten sie noch und sie kosteten einander aus in jeder nur erdenklichen Weise.

*

Es war Zeit, Abschied zu nehmen. Catherine schenkte. ihm einen langen, tiefen Blick in die Augen. Hast du Lust wiederzukommen?

Wiederkommen? Es zerreißt mir jetzt schon das Herz, weil ich gehe! seufzte er. Du hast alles in mir aufgewühlt. Ich hatte gedacht, ich wäre zu abgeklärt nach all den Lieben, der großen vergangenen und den kleinen, die nicht wachsen konnten. Und nun bin ich fiebrig wie ein Zwanzigjähriger mit Schmetterlingen im Bauch! Ich hätte bei all deiner liebevollen Zuwendung nicht gewagt, auf mehr zu hoffen, und jetzt fragst du mich das?

Ein zartes Lächeln erhellte ihr trauriges Gesicht. Wenn du wiederkommst, würdest du bleiben? Noch in der Kühle dieses Morgens wallte die Hitze durch ihn und pochte in seinen Schläfen. Das bietest du mir jetzt an, nach einer Affäre weniger Urlaubstage? Lachend streichelte sie seine Wange. Ich spreche einfach aus, was mein Herz sagt. Wenn du wirklich wiederkommst, werden wir sehen.

Allzu lange dauerte es nicht, bis er zurückkehrte in Catherines Reich des betörenden Lavendels.

Und blieb.

Sie haben es nie bereut

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