Der Bettler und die Pferdeschwanzfrau

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Der Bettler und die Pferdeschwanzfrau

Der Bettler und die Pferdeschwanzfrau

Anita Isiris

Die Männer- und die Damentoilette war mit stilgerechten silbernen Piktogrammen gekennzeichnet, und dahinter gab es eine nicht näher bezeichnete Tür. Jodie öffnete sie selbstsicher – und dahinter befand sich, Nemo traute seinen Augen kaum, ein Schlafraum mit einem ovalen, mit azurblauen Kissen bedeckten Bett. «Komm, Süsser, hier stört uns niemand», hauchte Jodie und zog sich ihren senfgelben Pullover über den Kopf. Die Wände und die Decke des «Candela»-Schlafzimmers waren mit Spiegeltapeten versehen – der verwunderte Nemo sah sich und seine begehrte Pferdeschwanzfrau mehrfach – wie in einem Spiegelkabinett. Mehrere Dutzend senfgelbe Pullover, mehrere Dutzend hellblaue skinny Jeans und, klar, mehrere Dutzend Pferdeschwänze. Als wäre sie seinen Träumen entsprungen, trug Jodie tatsächlich einen dieser unwiderstehlichen zartblauen BHs, von denen Nemo, auch wenn er nur daran dachte, die Luft wegblieb. Keine zwei Minuten später war Jodie splitternackt und half Nemo aus seinen Kleidern. Als er ebenfalls nackt war, verschloss sie seine Lippen mit einem innigen Kuss. «Ich will mit Dir vögeln», flüsterte sie, aber Nemos Schläfen pulsierten derart, dass er Jodies Aufforderung kaum mehr hörte. Er sank aufs ovale Bett, mit stahlhartem Speer, und Jodie setzte sich auf ihn. Sie bewegte sanft ihr Becken, so, dass Nemos Eichel an die richtige Stelle zu liegen kann. «Ich bin so feucht», hauchte sie und nahm Nemos Schwanz in sich auf. Er umfasste ihre Brüste und schaukelte mir ihr ewigem Glück entgegen. Jodie dutzendfach, mit geröteten Wangen, wippenden Brüsten und rotierendem Becken!

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