„Wir verweilen eine Zeitlang, auch Yvo zuliebe“, konnte sich Cornelia einer Bemerkung nicht enthalten, die vor allem die drei Frauen auf den Trainingsmatten vor Yvo in tiefe Verlegenheit stürzte. Alexa entspannte sich aber rasch. Sie drückte ihr Kreuz durch und schob ihren Po neckisch in die Höhe. Ein sanftes, diskretes Zeichen an Yvo?
„Schau her, mein Lieber, ich schäme mich nicht vor Dir. Die Natur hat mich so geschaffen, und ich habe nichts dagegen, wenn Du mich anguckst.“ Yvo hielt es kaum mehr aus. Er senkte den Kopf, so, wie alle andern, und ließ den Rest des Unterrichts in allem Anstand und in aller Sachlichkeit an sich vorbeiziehen, was Cornelia, die Yogalehrerin, sehr schätzte. Sie selbst hatte mit Männern nicht immer nur die besten Erfahrungen gemacht. Ihr Letzter war polyamor veranlagt gewesen und hatte Cornelia einmal zu Sex mit mehreren Männern gleichzeitig überredet. Ihre Gelenkigkeit, wie sie ihre nackten, liebesbereiten Schenkel in Schmetterlingsform gebracht hatte, ihr gestreckter Rücken, ihre schlanken Fesseln, Cornelia hatte alle sechs anwesenden Männer bis zum allerletzten Feuerfunken erhitzt.
Keiner der polyamoren Lover hatte es sich nehmen lassen, Cornelias göttliche Mikrotitten zu lutschen und ihre Mamillen tief in den Gaumen hinein zu saugen. Sie hatten Cornelia nach allen Regeln der Kunst verspeist, die fünf verheirateten Lüstlinge, Pussy Eating, und sie beinahe in einen Lust-Schwebezustand versetzt. Es war so lange gutgegangen, bis Bernd, ihr eigentlicher Lover, sie mit Worten entwürdigt hatte.
„Zeig uns alles, Yoga-Fotze.“ Dieser eine Terminus, „Yoga-Fotze“, hatte sie zutiefst beleidigt. Cornelia hatte sich den sechs Männern entwunden, war unter die Dusche geflüchtet, und es wäre nicht zu eruieren gewesen, ob das, was über ihre Wangen floss, Wasser war, oder ob es sich um Tränen einer verletzten Frauenseele handelte.
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