Seither hatte Cornelia auf Sex mit Männern verzichtet und war nicht unglücklich darüber, dass es sich von selbst ergeben hatte, dass sich mit einer einzigen Ausnahme Frauen zu ihren Yogakursen anmeldeten. Die Ausnahme war Yvo.
Dieses Mal enthielt sich Cornelia, nach dem feinstofflich orientierten Schlussteil, eines Kommentars gegenüber ihrem einzigen männlichen Schüler.
„Lass die Augen nächstes Mal zur Sicherheit zu Hause oder so.“ Sie atmete tief durch und wurde für einen kurzen Moment ebenfalls Opfer von Yvos Amygdala. Er stellte sich die Yogalehrerin splitternackt vor, sich rekelnd, mit hervortretenden Hüftknochen sowie einzelnen, gut sichtbaren Wirbeln, und dann war da noch Cornelias prachtvoller blonder Zopf, der ihre körperliche Perfektion vollendete. Yvo stand zwar eher auf Frauen mit einem Ü24 BMI, 26 durften es schon sein, er mochte Frauen mit etwas auf den Rippen, er mochte Alexa, die Dorfbäckerin.
Ohne Pause bereitete sich Cornelia auf den Folgekurs vor, der um 20:00 Uhr startete. Es war 19:40 Uhr, keine der Frauen aus Yvos Kurs zog sich in der Garderobe um. Sie alle wohnten in der Nähe und behielten ihre Trainingssachen an. Die Ausnahme war Alexa, die sich unter der kleinen Einbaudusche aalte. Sie genoss das prickelnde Wasser, in wenigen Stunden würde sie bereits wieder in der Backstube stehen und den neuen Bäckerjungen anleiten müssen. Yvo verlangsamte seine Bewegungen. Er setzte sich hin und streifte in aller Ruhe seine weite graue Trainingshose ab. Das Warten lohnte sich. Alexa trat aus der Dusche, verdeckte intuitiv ihre Scham, lächelte aber dann verschmitzt und ließ die Hände sinken. Sie gab den Blick auf ihre hübsch frisierte Mumu frei; Alexa rasierte ihr Schamhaardreieck nur am Rand.
„Gefällt Dir, was Du siehst?“, fragte sie keck.
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