Big Jack

Nach dem großen Sterben – Die Bruderschaft

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Reinhard Baer

Wir prüften die Hauptstraßen nördlich der „1“, auf der wir gekommen waren, Interstate 95, die 6, die 44, im Norden die 146 usw. Dazwischen noch ein paar kleinere Straßen mit ausschließlich regionaler Bedeutung. Hatte uns
Baker eine Landkarte der Sicherungsanlagen der Arschgeigen hinterlassen? Aber was bedeuteten die fünf- und vierzackigen Sterne und die Planeten?
„Gestern hatten wir an der Grenze einen fünfzackigen Stern passiert und dann einen vierzackigen. Was war der Unterschied?“
„Ist doch einfach“, flüsterte Kris, „der eine hatte keinen Turm!“
Konnte das sein? Möglich. Vielleicht waren diese Posten bedeutender, eventuell auch stärker bewaffnet oder besetzt.
Und die Planeten? Ich schaute genauer hin. Auf den ersten Blick sahen sie alle aus wie der Saturn mit einem Ring, aber wenn man näherkam bzw. noch genauer schaute: Der Ring war nicht geschlossen, eine einladende Straße brachte einen vom Betrachter her auf die Ringbahn.
„Ich denke“, sagte ich, „die Planeten hat er überall da gezeichnet, wo es sich um örtliche Straßen handelt, ohne Fernverkehr. Möglicherweise gibt es da keine Checkpoints.“ Das checken wir in den nächsten Tagen und zwar da, wo es maximal einsam ist. Lass uns das hier auf der Karte im Atlas noch mal betrachten.“ Für einen möglichen Grenzübertritt der Bruderschaft hatten wir schnell einen ziemlich perfekten Ort gefunden. Die ‚165‘ von Voluntown nach Osten zur Interstate 95. Eine sehr einsame Gegend. Viele Kilometer keine Siedlung und die nächsten bewachten Grenzübergänge im Süden und Norden mehr als 10 bzw. 25 km entfernt.
„Und das Schwarze drumherum … was bedeutet das?“ Kris schaute mich fragend an.

„Ja … hmm … das Schwarze … das … dass … hat bestimmt auch was zu … hmm … das Niemandsland, das Nichts, die Todeszone. Wir sind im Vorfeld durch vollständig menschenleeres Gebiet geritten!

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