Ich verhielt mich ganz natürlich, denn ich war ja nicht allein. Bim und Bam begleiteten mich. Die beiden würden mich nicht im Stich lassen. Also wurde ich angezeichnet. Mit kleinen Kreuzchen. Vermessen. Fotografiert. Die beiden Männer gingen behutsam vor und vermieden es, mich öfter als nötig zu berühren, was den seriösen Touch der Arbeit in den Vordergrund schob und mein Vertrauen in die Jungs bestärkte. Meine Brüste. O.k.
Ein halbes Jahr später hatte ich zum ersten Mal Sex. Mit Pete und Thomsen gleichzeitig, und das kam so: Sie hatten ihre Arbeit mit Erfolg bestanden und waren nun auf bestem Weg, ein Start-Up zu gründen. Schaumstoff statt Metallbügel, den Brüsten dieser Welt gebührt grösstmögliche Liebe und Aufmerksamkeit. Über ein Crowdfunding waren sie an eine beträchtliche Menge Geld gekommen, und das wollten sie nun mit mir feiern. Wir gingen zuerst in eine Bar, und wie gewohnt, saugten sich alle Augen an Bim und Bam fest. Die beiden waren stets Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, niemand suchte Blickkontakt mit mir. Ich wurde immer und überall angesprochen, klar, aber es war so, als würde mein Körper auf Brusthöhe aufhören. Ich habe ein sehr hübsches Gesicht, finde ich, aber Bim und Bam waren stärker. Nach ein paar Bierchen und Snacks gingen wir runter an den See. Pete und Thomsen legten ihre Klamotten ab und sprangen fröhlich johlend in den See. Die Sommernacht war schwül. Nach kurzem Zögern tat ich es ihnen nach. Wir hatten viel Spass im Wasser, und ich hoffte, der Moment, in dem ich nackt, wie ich war, dem Gewässer entsteigen musste, würde sich noch eine Weile hinziehen. Aber ich war ja keine Meerjungfrau, sondern eine ganz normale Jungfrau. Und Jungfrauen gehören an Land. Hinter den beiden BH-Profis stieg ich aus dem Wasser und ging zu meinem Kleiderhaufen. «Heeeey… Du bist wunderschön», sagte Thomsen heiser.
Bim und Bam
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