Das blaue Licht von Kalin

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Das blaue Licht von Kalin

Das blaue Licht von Kalin

Sven Solge

Mossey betrat die Eingangshalle mit gemischten Gefühlen, denn dieses Treffen war geheim und deshalb konnte er nicht einfach jemanden nach dem Versammlungsort fragen. Aber als er seine Einladung an den Scanner des Gravitationsschachtes hielt, öffnete sich die Tür und über den Lautsprecher wurde er begrüßt. Zügig wurde Mossey nach oben befördert. Als er nach wenigen Sekunden im 72. Stockwerk ankam, wurde ihm erst bewusst, wie schnell er diese Höhe erreicht hatte. Er musste kräftig schlucken, um den niedrigeren Luftdruck auszugleichen.

Ein Empfangstresen von gigantischen Ausmaßen versperrte ihm den Weg. Eine junge, sehr hübsche, Kalina schaute ihn mit ihren mandelförmigen Augen erwartungsvoll an, und ehe er etwas sagen konnte, begrüßte sie ihn und nahm ihm seine kleine Reisetasche ab. „Die lasse ich auf ihr Zimmer bringen. Ihre Zimmernummer steht auf der Einladung, damit können sie später auch die Tür öffnen!“ Dann deutete zu einer großen Flügeltür, die sich rechts vom Empfangstresen befand.

Mossey neigte seinen Kopf und schloss für einen kurzen Moment seine vier vorderen Augen.

Der Raum, der sich hinter der Tür befand, war in angenehmes, gelbliches Licht getaucht. Ein Kaliner führte ihn zu einer weiteren Tür, hinter der sich eine Art Umkleideraum verbarg. Diverse Kleidungsstücke hingen an der Wand. Leichte Umhänge, Tücher um sich darin einzuwickeln, sowie Sandalen in jeder Größe, standen auf dem Boden.

Der Kaliner wies ihn an, sich zu entkleiden und dann durch die gegenüberliegende Tür zu kommen. Mehrere Duschkabinen zeigten ihm, dass es hier wohl darum ging, sich zu säubern.

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