Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Geschichten vom Anfang der Sinnlichkeit

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Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Stayhungry

War die Zeit bis dahin quälend vergangen, so schien sie nun stehen zu bleiben in diesem sinnlichen Eins werden, in dem sie beide nur noch dem Augenblick lebten, liebten, huldigten, unbegrenzt, ewig, unsterblich, ohne zu denken, nur einander fühlend, empfindend.

*

Einander Haut auf Haut zu spüren, in endlosen Erkundungen von Lippen und Zunge auf Wanderschaft über ihre Körper zu gehen, war ihm und ihr Erfüllung, der Duft ihres erregten Geschlechts betörte ihn, trieb ihn an, hin zu ihr, und hielt ihn ab von zu früher Erfüllung, denn nur Ewigkeit war dem Augenblick ihrer innigsten Nähe angemessen.

Er war süchtig danach, sie mit seiner Zunge hochzujagen, sie zu lecken, ganz ihrer Lust förderlich zu sein, deren Wahrnehmung durch eigenen Genuss nicht beeinträchtigen zu lassen. Für diesen war immer noch Zeit genug, denn nach von ihm bereiteter Ekstase schmolz sie dahin.

Und ihre unbeschreibliche Lust war ein Ereignis, ein unvergleichliches Geschenk. In ihrem heftigen Kommen verschlossen ihre Schenkel seine Ohren, sie zitterte, bebte, ihre Hände umfingen seinen Kopf, pressten seinen Mund auf ihre Scham, und nachdem sie in mehreren Wellen gekommen war, versuchte sie ihn wegzudrücken, weil seine nun quälende weiter vibrierend Zunge nicht abließ von ihr, ein lustvolles, wildes Ringen jedes mal.

Schon damals liebte sie es, sehr hart von hinten gestoßen zu werden, auf dem Sofa kniend, den Kopf in der Ecke des Raumes weit zurück gebeugt, um nicht mit dem Gesicht an die Wand gerammt zu werden. Doch kein Protest über eine zu unangenehme Stellung oder zu wenig Romantik kam ihr über die Lippen, sie hatte nur den Wunsch gefickt zu werden, hart und hemmungslos durchgefickt wie jede Nacht.

Wenn er blank zog, drückte er seine Hoden, seinen Damm auf ihre Pobacken, masturbierte heftig und spritzte ihr auf Rücken, Nacken, Haar, jedem heftigen Stoß aus seinem Unterleib in ihr Kreuz, der einen Schub seiner Ejakulation begleitete, folgte ein lustvolles Stöhnen. Sie liebte es, bespritzt zu werden, über Po, Rücken, Bauch und Brüste.

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