Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Geschichten vom Anfang der Sinnlichkeit

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Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Stayhungry

Nur ihr Mund, der ihn eingangs gerne in Fahrt brachte, suchte niemals seinen Erguss.

* * *

Ihr Schlafzimmer war äußerst weitläufig, da sie dem Wunsch ihres Verflossenen entsprechend das Obergeschoss durch Zusammenlegung zweier Räume zu einem Atelier umgestaltet hatte. In diesem befanden sich in der einen Hälfte ein japanischer Futon, in der anderen, vor dem Fenster ein gläserner Schreibtisch als Arbeitsplatz, an den Wänden einige Originale des einst hier wohnenden Künstlers, auf dem Boden ein paar Zimmerpflanzen, insgesamt ein weiter, lichter, etwas spartanisch gehaltener Raum.

Er liebte es, sie nicht immer nur auf dem Sofa oder dem wegen seiner ungewohnten Härte schwerlich als Bett zu bezeichnenden exotischen Liegestatt, sondern vor oder auf einem Tisch zu lieben. Da er sie deswegen nicht die Treppe hinab in die Küche bemühen wollte, wo sie doch schon heiß war von der verschmusten Balgerei im liegen, bat er sie die wenigen Schritte an den Glastisch vor dem Fenster. Natürlich erfüllte sie ihm den Wunsch, stützte sich mit den Ellbogen auf den Tisch und reckte ihm ihren Po entgegen. Die Tragfähigkeit der Glasplatte wollten sie nicht ausreizen, für diese Stellung würde bei nächster Gelegenheit wieder der einschlägig erprobte Küchentisch zur Verfügung stehen.

Er schob sich über sie, griff unter ihren Achseln hindurch an ihre Brüste, von denen das seidige blaue Hemdchen schon nach unten gerutscht war, drückte sein Glied an ihre nasse Spalte und drang in sie ein.

Ganz und gar empfänglich war sie, nachdem seine Zunge ihr auf dem Bett schon vollendete Wonnen beschert hatte. Aber dennoch bewegte er sich langsam in ihr, drang tief in sie und zog sich wieder weit zurück, bloß nicht schnell den Kleinen Tod herbeiführen, lange wollte er sie genießen. Unruhig drückte ihr Hintern an seinen Unterleib, sie wollte gestoßen werden, schnell einem weiteren, hart in ihr erfüllten Höhepunkt zustreben. So gewährte er ihr kurze schnelle Stöße, die sie stöhnen ließen, ungezügelt, unbedacht. Im Genießen nun schon mit dem Oberkörper auf dem Tisch liegend, riss sie wieder und wieder den Kopf hoch, suchte ihr Nacken seinen Biss.

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