Schnell war sie unter seinen kundigen Fingern gekommen, und nun suchte er seinen Höhepunkt zu erreichen. Ihr Anus war so weich, so weit geöffnet und ihre Lust so hemmungslos, dass er keine Rücksichten mehr nehmen musste. Er fickte sie nun ohne jede Rücksicht, aufgegeilt von der Art, wie sie sich fallen ließ, der Begattung hingab. Schmerzhaft biss er sie in den Nacken und stieß und stieß und stieß, bis er endlich abspritze in ihr.
Erschöpft, erledigt lagen sie beieinander, Tränen liefen ihr über die Wangen, aber sie verschloss seinen Mund mit Küssen. Nein, kein Bedauern wollte sie, sie hatte ihre Grenzen weit überschritten mit ihm und unendlich Lust empfunden im härtesten Fick ihres Lebens.
*
Dem folgte am nächsten Morgen doch ein wenig Katerstimmung. Die Nackenbisse hatten einen blutigen Abdruck seiner Zähne in ihrem Nacken hinterlassen, weshalb sie ein Halstuch tragen musste. Und dass ihr Po heftig schmerzte, erkannte er an ihrem gestelzten Gang.
Es war wohl angebracht, wieder etwas zärtlicher miteinander umzugehen.
Was ihm nicht schwer fiel.
* * *
Schon damals bestimmte sie sein Leben souverän und selbstbewusst, doch auf dem Sofa war sie ihm willenlos ergeben - wie auch auf dem Küchentisch.
War jenes der ideale und häufigste Ort, um ihn mit hochgezogenen Beinen tief in sich zu spüren oder von hinten hart genommen zu werden, so kam sie auf jenem gelegentlich zu liegen, wenn sie noch bis spät in die Nacht bei gutem Essen und Wein saßen und über Gott und die Welt sprachen, das Philosophieren und Politisieren die Sinnlichkeit in den Hintergrund treten, die Erkenntnis des Wertes ihrer tiefen Gefühle angesichts des ungeordneten Chaos der Weltläufe den plötzlichen Wunsch nach inniger Verschmelzung erwachsen ließ.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.