Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Geschichten vom Anfang der Sinnlichkeit

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Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Das Blaue Sofa oder Die Frage des richtigen Zureitens

Stayhungry

Das Eheversprechen vor dem Priester, einander zu lieben zu achten und zu ehren mit Leib und Seele war in sinnliches Bekenntnis aus tiefstem Herzen und die Hochzeitsfeier ein großes, fröhliches Fest. Derbe dämliche Belustigung hatten sie sich als schon mitten im Leben stehende Menschen erfolgreich verbeten, der Verwandtschaft Nouvelle Cuisine zugemutet und für den Tanz eine Kapelle verpflichtet, die auch ernsthaft Standard und Latein beherrschte.

Beide dem Alkohol nicht zugeneigt, waren ihre Sinne allein berauscht von den vergangenen wunderbaren Stunden und sie hatten unendlich Lust aufeinander.

Sie ging mit den Schuhen ins Bett, mit Strümpfen und Korsett natürlich auch.

Was sie darunter trug, überraschte ihn nicht, denn sie hatten es, entgegen den Regeln des Brauchtums, zusammen ausgesucht. Für einige Zeit war die Szene, als er auf einem edlen Sofa sitzend der Modenschau seiner Liebsten unter kundiger Anleitung der ebenso attraktiven Boutiquebesitzerin als alleiniger Juror beiwohnte, Anlass heftigster Phantasien einer zügellosen menage a trois auf eben diesem Sofa mit den beiden Damen.

Jetzt aber verschwendete er keinen Gedanken mehr daran, jetzt lockte seine Liebste und nun frisch Angetraute im Ehebett mit überstreckten Backen und direktem Einblick auf Poloch und Spalte. So präsentierte sie sich stets, wenn sie besonders lüstern war und dann wusste er, weder Zunge, Lippen, Augen, Faust und Zähne mussten ein Tabu beachten.

Sie zog die Büstenhebe ihres Korsetts nach unten, so dass ihre Brüste frei lagen für seine Liebkosung. Sein Zunge und seine Lippen spielten meisterlich mit ihren Nippeln, die sich hart aufstellten. Er wanderte tiefer zwischen ihre Beine, der Saft ihrer Möse schmeckte unglaublich gut, ungewaschen nach diesem ausgelassenen Tag, verschwitzt, erregt, willig.

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